Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben
Pfanner und WWF: Bärige Partnerschaft für Meister Petz in Österreich
Wien, am 21. 9. 2007 – Bären lieben Beeren – und auch im international tätigen Familienunternehmen Pfanner spielen die süßen Früchte eine wichtige Rolle. Spätestens nach den erfolgreichen TV-Spots von Peter Pfanner entwickelte sich eine besondere Beziehung zu Meister Petz: „Wir erleben heute, was noch vor wenigen Jahren niemand für möglich gehalten hätte: Der Braunbär ist wieder in unsere Alpen zurück gekehrt“, so Peter Pfanner, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. „Es gibt also genügend Lebensraum für diese faszinierenden Tiere und wir sind froh, unseren Beitrag zu ihrem Schutz leisten zu können“.
Der World Wide Fund For Nature (WWF) engagiert sich in mehr als 100 Ländern weltweit für den Natur- und Umweltschutz. Überall dort, wo es darum geht, bedrohte Tiere und ihre Lebensräume zu retten, ist der WWF aktiv. Seit mehr als 18 Jahren setzt sich der WWF nun bereits für den Schutz und langfristigen Erhalt der Bären in Österreich und in den Alpen ein. In einer engen Zusammenarbeit mit allen Interessensgruppen ist es das wichtigste Anliegen, dem Bären wieder ausreichend Lebensraum zur Verfügung zu stellen und ihm so die Rückkehr in die alte Heimat zu ermöglichen.
In erster Linie bedeutet dies, die notwendige Akzeptanz für das imposante Wildtier zu schaffen. „Die wertvolle Unterstützung der renommierten Firma Pfanner ermöglicht uns, dieser Aufgabe auch gerecht zu werden“, freut sich WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger. Gemeinsam soll dem Bären in Österreich eine Chance gegeben werden. Mit dem dauerhaften Schutz des Bären als „Botschafter der Wildnis“, wird auch ein wesentlicher Teil der Artenvielfalt in unseren Breiten gesichert, so die Partner zukunftsorientiert.
Um die Bemühungen für den Alpenbären möglichst vielen Menschen bekannt zu machen, startet Mitte September 2007 die Zusammenarbeit zwischen dem Fruchtsafthersteller Pfanner und dem WWF. Die Promotion ist auf allen Zwei-Liter-Packungen des Pfanner Multivitaminnektars ausgelobt. Durch jede vom Konsumenten gekaufte Packung wird das WWF Bärenschutz-Projekt unterstützt.
Die Promo-Aktion wird ab sofort durch ein Gewinnspiel auf der Internetseite von Pfanner unter www.pfanner.com begleitet. Zu gewinnen gibt es eine Exkursion mit einem Bärenexperten des WWF für die ganze Familie. Bärenfreunde können beim WWF auch eine Patenschaft übernehmen und so die Arbeit der Naturschutzorganisation direkt unterstützen. Näheres zur Österreich-Patenschaft unter www.wwf.at.
Rückfragehinweis:
Marie-Luise Dietrich, Pfanner Kommunikationsleitung, Hermann Pfanner Getränke Gesm.b.H., Tel. 05574/6720–105 – email: marie-luise.dietrich@pfanner.com
Claudia Mohl, WWF Pressesprecherin, Tel. 01 488 17 – 250, email: claudia.mohl@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Tiwag will Gefahrenanalysen weiter geheim halten
Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant
WWF kritisiert zynische Werbung mit Tierleid: Versicherungsanbieter muss Kampagne stoppen
„Reh umgefahren – halb so wild“: Versicherung verharmlost Wildunfälle – WWF fordert Rücknahme des Sujets und verantwortungsvolle Werbung
WWF: Österreich verschwendet täglich rund 140 Lkw-Ladungen Lebensmittel
Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
WWF warnt vor Ausweitung von Kärntens rechtswidriger Abschusspolitik
Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen
WWF: Renaturierungsprojekte auf über 67 Kilometern im „Amazonas Europas“
WWF-Bilanz zu fünf Jahren UNESCO-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau: Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von über 67 Kilometern Flussabschnitten und Seitenarmen teils abgeschlossen oder in Umsetzung – Pläne für weitere 270 Flusskilometer liegen vor
Good News: Nachwuchs in Inas ausgewilderter Bison-Herde
Vor 8 Monaten wurden die Tiroler Bison-Kuh Ina und ihre Herde nach Aserbaidschan umgesiedelt. Und das Projekt zeigt Erfolge: Die Herde hat sich gut eingelebt und es wurde sogar bereits das erste Kalb geboren.
WWF: Vorarlberg schwächt Naturschutz und Rechtssicherheit
Scharfe Kritik zum Begutachtungsende: Kontrollrechte bei Großprojekten fallen weg – Naturschutzanwaltschaft an 20 Stellen beschnitten – Schutzstreifen an naturnahen Ufern auf fünf Meter reduziert
WWF-Umfrage: Führungskräfte sehen ökologischen Umbau als Wettbewerbsvorteil
Europäische Führungskräfte befragt: 55 Prozent bewerten Folgen der EU-Deregulierung negativ oder gemischt – WWF fordert verlässliche Umweltpolitik statt Zick-Zack-Kurs













