Hoffnung für eine stark bedrohte Art: Durch Schutzmaßnahmen leben wieder 6.487 Spitzmaulnashörner in Südafrika. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr.
Schöner Fisch, falsches Meer
Rotfeuerfische oder auch einfach nur Feuerfische genannt, sehen besonders eindrucksvoll aus. Ihre stacheligen Rückenflossen enthalten ein starkes Gift, welches heftige Schmerzen, Erbrechen oder gar Atemstillstand auslösen kann. Doch das ist nicht der Grund, wieso ihre Anwesenheit im Mittelmeer besonders zerstörerische Auswirkungen hat.
Denn Feuerfische gelten als eine sogenannte invasive Art. Ursprünglich waren sie nicht im Mittelmeer heimisch und sind eine von über 600 tropischen Fischarten, die in den letzten Jahrzehnten im Mittelmeer entdeckt wurden.
Durch die rekordverdächtige Erwärmung des Mittelmeers und auch Extremwetterereignisse ändert sich das gesamte Ökosystem im Meer. Es wird salziger und saurer, Korallenbestände schrumpfen und Quallen werden beispielsweise mehr. Die hohen Wassertemperaturen haben zwischen 2015 und 2019 zu einem Massensterben bei rund 50 Arten geführt. Auch die Überfischung räumt die Meere leer.
Diese Veränderungen haben das Mittelmeer zu einem perfekten Lebensraum für Feuerfische gemacht. Sie haben kaum Fressfeinde und haben sich dadurch bereits bis in die Adria verbreitet. Dort fressen sie die Meere leer, denn seit ihrer Anwesenheit haben sich die Bestände von Krustentieren und kleinen Fischen dramatisch verringert.
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