September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
Slowenische Mur an der Grenze zur Steiermark wird UNESCO Biosphärenpark
WWF begrüßt die offizielle Anerkennung durch die UNESCO – wichtiger Schritt zum Fünf-Länder-Biosphärenpark „Mur-Drau-Donau“
Wien, Velika Polana, 22. Jänner 2019 – Heute fand in der slowenischen Gemeinde Velika Polana der feierliche Festakt zur Aufnahme von 29.000 Hektar wertvoller Aulandschaft der Mur in Slowenien in das weltweite Netzwerk der Biosphärenparke statt. Die offizielle Urkunde der UNESCO wurde den Bürgermeistern der Biosphärenpark-Gemeinden von Miguel Clüsener-Godt, Direktor des UNESCO MAB-Programms sowie Jure Leben, dem Umweltminister Sloweniens, überreicht. „Mit der Anerkennung des slowenischen Biosphärenparks Mur fügt sich ein weiterer wichtiger Baustein in das künftige eine Million Hektar große Schutzgebiet am ’Amazonas Europas’ ein“, freut sich Arno Mohl vom WWF Österreich. Die Naturschutzorganisation setzt sich seit rund zwei Jahrzehnten gemeinsam mit Partnern für die Realisierung dieses Ziels ein.
Die Anerkennung durch die UNESCO läutet nun das große Finale zur Errichtung des weltweit ersten Fünf-Länder Biosphärenparks "Mur-Drau-Donau" ein. Noch heuer im Juni soll die Steiermark das Bild komplett machen: Die Murgebiete zwischen Spielfeld und Bad Radkersburg, die auf Österreichischer Seite an die – heute offiziell zum Biosphärenpark erklärten slowenischen – anschließen, stehen zur Genehmigung an. Bereits jetzt wird an der Umsetzung gemeinsamer Initiativen wie dem „Amazon of Europe – Biketrail“, einem grenzüberschreitenden Fahrradweg entlang der drei Flüsse, gearbeitet. Die ersten Stationen liegen an den steirischen Grenzmurgemeinden.
Rund 700 Flusskilometer an Mur, Drau und Donau umspannen fünf Länder und bilden die wertvollste zusammenhängende Flusslandschaft Mitteleuropas. Diese erstreckt sich von Spielfeld in der Steiermark über Slowenien, Ungarn und Kroatien bis nach Serbien. Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind dort beheimatet und sollen unter dem Dach der UNESCO adäquaten internationalen Schutz bekommen.
Weitere Informationen: www.amazon-of-europe.com
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, WWF-Pressesprecherin, Tel. 01/488 17 – 250, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
„Reh umgefahren. Halb so Wild“: WWF legt Beschwerde beim Werberat ein
Naturschutzorganisation kritisiert Verharmlosung von Tierleid und fordert Rücknahme des Smile-Sujets – Werberat sollte sich als klares Signal für Werbestopp oder Sujetwechsel aussprechen
WWF kritisiert späten und lückenhaften Start des Wasser-Registers
Umweltschutzorganisation fordert raschere Umsetzung und umfangreichere Erfassung der Wassernutzung – WWF warnt vor „blinden Flecken“ im Wasserentnahme-Register
Welttierschutztag: WWF fordert Ende der Verfolgung geschützter Wildtiere
Wolfsabschüsse auf Rekordniveau, Tötungskontingente für über 1.000 Biber – WWF: Bund und Länder müssen Prävention und Artenschutz stärken
WWF zu Wolfsabschuss in Arzl: DNA-Befund weist Goldschakal nach
Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben
WWF: Tiwag will Gefahrenanalysen weiter geheim halten
Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant
WWF kritisiert zynische Werbung mit Tierleid: Versicherungsanbieter muss Kampagne stoppen
„Reh umgefahren – halb so wild“: Versicherung verharmlost Wildunfälle – WWF fordert Rücknahme des Sujets und verantwortungsvolle Werbung
WWF: Österreich verschwendet täglich rund 140 Lkw-Ladungen Lebensmittel
Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
WWF warnt vor Ausweitung von Kärntens rechtswidriger Abschusspolitik
Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen










