Neue Verbreitungskarte des Österreichzentrums dokumentiert Rudel im Bezirk Landeck – Vier Jungwölfe bei Fiss gesichtet – WWF: Drei Abschussverordnungen sofort aussetzen
Verantwortung für die Zukunft:
IKEA Österreich und der WWF Österreich haben soeben einen zukunftsweisenden Kooperationsvertrag geschlossen. Zum Auftakt einer mehrjährigen Zusammenarbeit gründen das Einrichtungsunternehmen und die Umweltschutzorganisation die WWF CLIMATE GROUP Österreich. Deren Ziel ist eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs und damit ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz. Der Vertrag beinhaltet einen Aktionsplan mit konkreten Einzelschritten zur Senkung des CO2-Ausstoßes im Unternehmen. Heute, Donnerstag, unterzeichneten IKEA Country Managerin Helen Duphorn und WWF Geschäftsführerin Hildegard Aichberger den Drei-Jahres-Vertrag.
Hauptziel der WWF CLIMATE GROUP ist es, den CO2-Ausstoß in Österreich bis 2010 um 15 Prozent zu reduzieren und die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben.
IKEA ist Initiator und Gründungsmitglied der WWF CLIMATE GROUP und hat
einen Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnet. In absehbarer Zeit sollen weitere Partner in die WWF CLIMATE GROUP aufgenommen werden. Gemeinsam wollen die Partner der WWF CLIMATE GROUP zeigen, dass Klimaschutz und erfolgreiches Wirtschaften
kein Gegensatz sind.
Konkret hat sich IKEA Österreich verpflichtet:
Nden Energieverbrauch pro Kubikmeter verkaufter Waren bis 2010 sukzessive um
15 Prozent zu reduzieren,
n den Anteil erneuerbarer Energie in dieser Zeit auf zumindest 80 und in Folge auf 100 Prozent zu erhöhen,
n die Umstellung der Firmenflotte auf umweltfreundliche Fahrzeuge bis 2010 weitgehend abzuschließen
n und über Anreize den Anteil an Kunden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, zu erhöhen.
Damit wird eine maßgebliche Reduktion des CO2-Ausstoßes bewirkt. Für die Erreichung der Ziele erstellt IKEA jährlich in Abstimmung mit dem WWF einen konkreten Aktionsplan, der Maßnahmen in den Bereichen Gebäudetechnik und laufender Betrieb, Verkauf und Kommunikation sowie Transport beinhaltet.
Für IKEA Österreich Country Managerin Helen Duphorn ist die Gründung der WWF CLIMATE -GROUP Österreich ein klares Signal: „Als modernes Unternehmen haben wir die Pflicht, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für die Menschen, die bei uns arbeiten oder einkaufen, auch für unsere Umwelt“, sagt Helen Duphorn. „Mit dem WWF haben wir einen kompetenten Partner, der uns in vielen Fachbereichen mit Expertise und Know-how zur Seite stehen wird.“
Nicht zuletzt profitieren die Kunden von dem Engagement: „Sie sparen sowohl beim Einkauf als auch beim Betrieb Geld UND leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Denn schon mit
kleinen Veränderungen wie der Verwendung von Energiesparlampen statt herkömmlicher
Glühbirnen oder mit Steckerleisten samt Kippschalter lässt sich der Stromverbrauch – und damit die
Energiekosten – drosseln“, sagt Helen Duphorn.
Klimaschutz und erfolgreiches Wirtschaften sind kein Gegensatz
WWF-CEO Hildegard Aichberger ist hoch erfreut über IKEA als Gründungsmitglied der WWF Climate Group. Mit dieser Unternehmensplattform wollen wir dazu beitragen, das Angebot klimafreundlicher Produkte in Österreich zu steigern, den Marktanteil von Ökostrom zu erhöhen und den Energieverbrauch zu senken. In Summe sollen die Unternehmen der WWF CLIMATE GROUP ihren CO2-Ausstoß um 15 Prozent spürbar senken. „Dass wir mit IKEA nun einen starken Partner für die Umsetzung dieser Idee gewonnen haben, freut uns ganz besonders. Der Beitritt von IKEA bestärkt uns in unserer Strategie, nicht nur die Bevölkerung in Sachen Klimaschutz zu sensibilisieren, sondern auch mit zukunftsgerichteten Unternehmen zugunsten der Umwelt intensiv zusammenzuarbeiten.“ Der WWF unterstützt IKEA bei der Verfolgung ihrer ambitionierten Klimaschutzziele. Beide Partner prüfen gemeinsam jedes Jahr, ob die festgelegten Zwischenziele erreicht wurden.
IKEA und WWF verbindet weltweit eine langjährige Zusammenarbeit. IKEA
Österreich freut sich, mit der Gründung der WWF CLIMATE GROUP die Zusammenarbeit und das Engagement in Österreich zu intensivieren.
Infos über den WWF: www.wwf.at
WWF-Background
Wir wollen der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben.
Daher ist es unser Ziel:
n die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren,
n die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben
n und Umweltverschmutzung und die Verschwendung von Naturgütern zu
verhindern.
Rund fünf Millionen Mitglieder und Förderer unterstützen uns weltweit!
Helfen auch Sie mit!
Infos über IKEA:
www.IKEA.at. Aktuelle Presseinformationen und Fotos in druckfähiger
Qualität sind auch unter http://www.PRofessional-PR.info zu finden.
IKEA-Background
Vor genau 30 Jahren, am 1. September 1977, eröffnete IKEA sein erstes Einrichtungshaus in Österreich – damals noch als Teil der „alten“ Shopping City Süd (SCS). Ein paar Jahre später entstand das erste eigene Gebäude, noch durch einen Parkplatz getrennt, neben der SCS. Heute gibt es in Österreich sechs IKEA Einrichtungshäuser (neben Vösendorf auch in Wien Nord, Graz, Haid, Salzburg und Innsbruck). Zudem gibt es in Wels, direkt an der Westbahn, ein riesiges Zentrallager für Mittel-Osteuropa. IKEA Österreich beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und konnte im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 445,6 Mio. Euro erzielen.
Presseinformation WWF:
Kontakt: Mag. Elke Mühlbachler, 01/488 17-210, elke.muehlbachler@wwf.at
Presseinformation IKEA:
Kontakt: Barbara Riedl, 01/69 000-165 81, barbara.riedl@memo.ikea.com
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Österreich legt lückenhaften Renaturierungsplan vor
Naturschutzorganisation fordert Nachschärfungen mit verbindlichen Maßnahmen, Fristen und Budgets – Bestehende Programme reichen nicht für Schutz vor Hitze und Dürre
646 Hitzetote: WWF fordert Klima- und Naturschutzpaket
Umweltschutzorganisation für „Hitze-Milliarde“, mehr Renaturierung und wirksamen Klimaschutz – Natürliche Schutzmaßnahmen verstärken
WWF-Auswertung: 39 große Alpenspeicher im Nahbereich von Permafrost
Steigende Klimarisiken erfordern mehr Transparenz und Vorsorge – Minister Totschnig soll bis Jahresende Klima-Sicherheitsbericht vorlegen – Stopp für riskanten Kaunertal-Ausbau gefordert
Rechenzentrum Stetten: WWF fordert Stopp der Umwidmung auf der grünen Wiese
4,3 Hektar Ackerfläche sollen zu Bauland werden – Naturschutzorganisation verlangt Prüfung von Brachflächen und Offenlegung aller Umweltfolgen
WWF zu CO₂-Speicherung: CCS nur für unvermeidbare Restemissionen
Umweltschutzorganisation warnt vor Freibrief für fossile Geschäftsmodelle – Vorrang für Emissionsvermeidung – Strenge Grenzen bei geplanter Öffnung für CO₂-Speicherung
Finale bei Österreichs Flusswahl: Noch bis 1. September abstimmen
Neun Flüsse aus allen Bundesländern stehen zur Wahl – Extreme Trockenheit und Hitze setzen Gewässer und Fische unter Druck – WWF ruft zu starkem Zeichen für lebendige Flüsse auf
WWF-Erfolg: Brutflöße sorgen für Jungvogel-Boom an der March
Der WWF baut und renoviert künstliche Brutplätze für die Zugvögel. Nun können wir eine positive Bilanz ziehen: Im Gebiet gibt es so viele Jungvögel, wie seit Jahren nicht mehr!
600 Tötungen pro Jahr: WWF kritisiert geplante Biber-Verordnung in Niederösterreich
Drastische Verschärfung bei Biber-Management vorgesehen – Direkte Eingriffe in Lebensraum und Bestand möglich – WWF ortet Freibrief für pauschale Abschüsse












