Die vom Aussterben bedrohte Vogelart erholt sich: 2026 ist der Bestand in Neuseeland so hoch, wie seit bereits 75 Jahren nicht mehr.
VIDEO RELEASE: Generation Earth präsentiert “Fest der Versiegelung”
WWF-Jugendnetzwerk setzt mit Performance Zeichen gegen Bodenversiegelung und Lobau-Autobahn und fordert massive Reduktion des Bodenverbrauchs in Österreich

Wien, 21. Juni 2021 – Die Generation Earth macht mit einer Straßentheater Performance in der Wiener Innenstadt auf die Bodenversiegelung in Österreich aufmerksam. Mit der künstlerischen Darstellung der Folgen der Bodenversiegelung fordert das Jugendnetzwerk des WWF einen Bodenschutz-Vertrag für Österreich: “Wir fordern eine massive Reduktion des Bodenverbrauchs auf maximal einen Hektar pro Tag bis 2030 und einen sofortigen Stopp der geplanten Lobau-Autobahn. Wir setzen uns mit der Verbauung Österreichs auseinander, die die Lebensgrundlage der zukünftigen Generationen gefährdet und wertvolle Ökosysteme zerstört”, sagt Tobias Brossmann von Generation Earth.
Im “Fest der Versiegelung”-Video marschieren graue Gestalten im Gleichschritt durch die City und begraben die Natur unter Beton. Während ihrer Versiegelungs-Party verwandeln sie sich in einer Manege zu tanzenden Lobby-Clowns – bis sie schließlich einsehen, was sie angerichtet haben und die verlorene Natur zu Grabe tragen. In Anlehnung an die “grauen Herren” aus der Geschichte von “Momo” von Michael Ende, die in der Performance die Zerstörung von Boden darstellen, verdeutlicht das “Fest der Versiegelung”, mit welch rasanter und unüberlegter Gier immer mehr Flächen wirtschaftlicher “Nutzung” zum Opfer fallen.
Die rücksichtslose Ausbeutung von Ökosystemen vernichtet die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen. Zerstörte Bodenfläche ist gar nicht mehr oder nur mit massivem Aufwand wiederherstellbar. Wichtige Funktionen des Bodens gehen mit seiner Versiegelung, zum Beispiel aufgrund neuer Straßen, für immer verloren. Boden filtert und schützt Wasser, kühlt, versorgt uns mit Nahrungsmitteln und gibt natürlichen Prozessen eine Lebensgrundlage. “Gerade der Bau der Lobau-Autobahn ist eine bodenfressende Frechheit, die die Klimakrise unweigerlich anheizen wird. Deshalb fordern wir den unverzüglichen Baustopp, Investitionen in nachhaltige Mobilität und den Schutz zukünftiger Generationen!” fordert Generation Earth.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Tiwag will Gefahrenanalysen weiter geheim halten
Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant
WWF kritisiert zynische Werbung mit Tierleid: Versicherungsanbieter muss Kampagne stoppen
„Reh umgefahren – halb so wild“: Versicherung verharmlost Wildunfälle – WWF fordert Rücknahme des Sujets und verantwortungsvolle Werbung
WWF: Österreich verschwendet täglich rund 140 Lkw-Ladungen Lebensmittel
Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
WWF warnt vor Ausweitung von Kärntens rechtswidriger Abschusspolitik
Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen
WWF: Renaturierungsprojekte auf über 67 Kilometern im „Amazonas Europas“
WWF-Bilanz zu fünf Jahren UNESCO-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau: Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von über 67 Kilometern Flussabschnitten und Seitenarmen teils abgeschlossen oder in Umsetzung – Pläne für weitere 270 Flusskilometer liegen vor
Good News: Nachwuchs in Inas ausgewilderter Bison-Herde
Vor 8 Monaten wurden die Tiroler Bison-Kuh Ina und ihre Herde nach Aserbaidschan umgesiedelt. Und das Projekt zeigt Erfolge: Die Herde hat sich gut eingelebt und es wurde sogar bereits das erste Kalb geboren.
WWF: Vorarlberg schwächt Naturschutz und Rechtssicherheit
Scharfe Kritik zum Begutachtungsende: Kontrollrechte bei Großprojekten fallen weg – Naturschutzanwaltschaft an 20 Stellen beschnitten – Schutzstreifen an naturnahen Ufern auf fünf Meter reduziert
WWF-Umfrage: Führungskräfte sehen ökologischen Umbau als Wettbewerbsvorteil
Europäische Führungskräfte befragt: 55 Prozent bewerten Folgen der EU-Deregulierung negativ oder gemischt – WWF fordert verlässliche Umweltpolitik statt Zick-Zack-Kurs










