Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
Weg frei für die Erweiterung des Wildnisgebiets Dürrenstein!
Wien, 10.7.2017 – Dieser Tage wurden Österreichs naturnahe Buchenwälder im Nationalpark Kalkalpen und im Wildnisgebiet Dürrenstein als erstes UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet. Der WWF gratuliert und fordert gleichzeitig die dringend notwendige Erweiterung des Wildnisgebiets Dürrenstein.
Das steirische Lassingbachtal und die Abhänge des Hochkars in Richtung Dürrenstein beherbergen ungestörte, naturnahe Wälder, die dringend ins Schutzgebietsnetzwerk aufgenommen werden müssen. Doch aktuell stehen die Verhandlungen still. „Alle Beteiligten haben bereits Bereitschaft zur Realisierung bekundet. Wir hoffen, dass die Ernennung des Wilndisgebiets Dürrenstein als UNESCO-Weltnaturerbe frischen Wind in die Verhandlungen bringt und alle Beteiligten wieder in Gespräche miteinander treten“, so Karin Enzenhofer, Referentin für Wildnis, WWF Österreich.
Laut IUCN sollten Wildnisgebiete mindestens 10.000 Hektar umfassen, um ökologische, frei ablaufende Prozesse und die darauf angewiesene Biodiversität dauerhaft zu schützen. Das bestehende, 3500 Hektar große, Wildnisgebiet Dürrenstein ist das einzige seiner Art in den gesamten Alpen und beherbergt seltene Tier- und Pflanzenarten wie Alpenbock und Weißrückenspecht. Die geplante Erweiterung in der Steiermark wäre ein wichtiger weiterer Schritt zur Erreichung der IUCN-Ziellinie.
Fotos vom Wildnisgebiet Dürrenstein erhalten Sie auf Anfrage bei hannes.greber@wwf.at
Rückfragehinweis:
Theresa Gral, WWF-Pressesprecherin, Tel.: +43 1 48817 216, E-Mail: theresa.gral@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Auswilderungsprojekt: Tiroler Wisent-Kuh „Ina” erfolgreich im Kaukasus freigelassen
Naturschutzorganisation siedelt Wildrinder in ihrer Heimat Aserbaidschan an – Kuh „Ina” aus Innsbruck ist eines von 18 Tieren – WWF: „Paradebeispiel für internationalen Artenschutz”
Stromanbieter-Check: TIWAG fällt bei Stromanbieter-Check durch
129 heimische Stromanbieter von WWF und GLOBAL 2000 analysiert – TIWAG aufgrund von mangelnder Transparenz und fehlender naturverträglicher Strategie nur auf Platz 116
Stromanbieter-Check: Wenige Vorreiter, viel Intransparenz
WWF und GLOBAL 2000 analysieren 129 heimische Stromanbieter: Nur drei Vorreiter gekürt, schlechtes Zeugnis für viele Landesenergieversorger
Tiwag-Talschaftsverträge: WWF fordert Reformen statt heimlicher Absprachen
Geheime Vereinbarungen erst nach Gerichtsbeschluss offengelegt – WWF fordert volle Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Spielregeln für künftige Verträge
Good News: Neues Jahr bringt Fangverbot für Störe in Bulgarien
Bulgarien hat ein dauerhaftes Fangverbot für Störe in der Donau und im Schwarzen Meer eingeführt. Der WWF Bulgarien spielte dabei eine Schlüsselrolle.
Treibhausgas-Bilanz: WWF warnt vor drohendem Verfehlen der Klimaziele
Ausblick negativ, Österreich nicht auf Kurs für 2030 und 2040 – Verfehlen der Klimaziele wäre „politisches Debakel der Sonderklasse“
WWF zum Ableben von Andreas Pataki
Früherer Bürgermeister von Marchegg und langjähriger Partner im WWF-Auenreservat Marchegg verstorben – WWF würdigt Lebenswerk und Einsatz für Natur
Good News: Abkommen als Meilenstein für Meeresschutz
Das neue Jahr läutet eine neue Ära der Meerespolitik ein: Durch das internationale Abkommen zum Schutz der Hohen See gibt es nun endlich Regeln für zwei Drittel der globalen Meeresfläche.












