Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation
Weltfondstag: ERSTE WWF Ökofonds überzeugen mit hohen Kursgewinnen
Wien, 10. April 2014 – Investitionen in ökologisch vorbildlich agierende Unternehmen liegen im Trend. Und die Kursgewinne geben den Anlegern recht: die ERSTE WWF Ökofonds konnten 2013 Zuwächse von bis zu 55 % verzeichnen. Für den langfristig nötigen Wandel zu einem nachhaltigen Finanzmarkt ist allerdings mehr Transparenz und umfassendes Reporting gefragt.
„Green Investments“ werden bei langfristig orientierten Anlegern immer beliebter. Die gestiegene Nachfrage spürt man auch bei den beiden ERSTE WWF Ökofonds – sie haben 2013 den größten Wertzuwachs seit ihrem Bestehen erreicht. Der ERSTE WWF Stock Umwelt weist einen Kursgewinn von ca. 35% auf und der ERSTE WWF Stock Climate Change von über 55 % – zweiterer wurde damit zum erfolgreichsten österreichischen Publikumsfonds 2013, und das trotz strengster ökologischer und sozialer Vorgaben des WWF.
Nachhaltiger Finanzmarkt ist kein Selbstzweck
Armand Colard, Leiter des Programmbereichs Sustainable Finance beim WWF, geht davon aus, dass die Investitionen in ökologisch vorbildlich agierende Unternehmen weiter steigen werden. Und die ersten Zahlen geben ihm recht: seit Jahresbeginn liegt der ERSTE WWF Stock Climate Change mit bereits über 20 % im Plus. Neben dem Bewusstsein für Klimafolgeschäden trägt auch die straffere Gesetzgebung im Hinblick auf den CO2-Ausstoß dazu bei, dass Unternehmen ihre Produkte an die neuen Rahmenbedingungen anpassen müssen. Besonders Unternehmen der Öl- und Kohlebranche werden große Teile ihrer Reserven im Boden lassen müssen, da sie wegen strengerer CO²-Emissionsziele diese nicht mehr verbrennen werden können.
Mehr Transparenz ist gefordert
Um einen nachhaltigen Finanzmarkt zu forcieren ist eine umfassende, gelebte Transparenz unumgänglich. Dabei müssen neben den obligatorischen Finanzkennzahlen auch Umweltkriterien und soziale Aspekte angeführt werden, um den Anlegern eine fundierte Entscheidung für ein Investment zu ermöglichen. Hier ortet der WWF bei österreichischen Börsenunternehmen noch einen großen Nachholbedarf und fordert ein umfassenderes Berichtswesen unter Berücksichtigung der Global Reporting Initiative (GRI).
Die ERSTE WWF Ökofonds
Seit 2006 betreiben der WWF Österreich und die ERSTE-SPARINVEST den ERSTE WWF STOCK UMWELT, einen Aktienfonds der weltweit in Unternehmen im Bereich Umwelttechnologie investiert. Im Vordergrund stehen die Themen Wasseraufbereitung und -versorgung, Recycling und Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energie, Energie-Effizienz und Mobilität. 2007 wurde die Zusammenarbeit auf einen zweiten Fonds ausgedehnt. Der ERSTE WWF STOCK CLIMATE CHANGE investiert in Aktien von Unternehmen, die zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen. Die Konzentration liegt auf Unternehmen der Solar- und Windkraftbranche. Für beide Fonds gelten strenge branchen- und produktbezogene Ausschlusskriterien, u.a. die Kern- und Gentechnologie, die Rüstungsindustrie, fossile Energieträger sowie Unternehmen, die Kinderarbeit dulden und Menschen diskriminieren. Ein eigens für die beiden Fonds gegründeter unabhängiger Umweltbeirat aus Spezialisten und WWF-Experten berät das Fondsmanagement und überprüft die Einhaltung der Anlagekriterien bei der Titelauswahl.
Rückfragehinweis und weitere Informationen:
Theresa Gral MA, WWF Pressesprecherin, Tel. +43-1-48817-216, E-Mail: theresa.gral@wwf.at oder online
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Inn-Aktionstag: Freiwillige aus drei Ländern im Einsatz für die Natur
Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf













