Konsequenter Schutz zeigt Wirkung: 123 territoriale Seeadler-Paare in Österreich – Hotspot im Waldviertel – Illegale Verfolgung bleibt große Bedrohung
WWF: Australien kündigt weltgrößtes Netzwerk von Meeresschutzgebieten an
Wien, 14.Juni 2012 – Im Vorfeld zum Rio+20 Erdgipfel kündigt Australien die Ausweisung des weltgrößten Netzwerkes an Meeresschutzgebieten an. Mit dem ein Drittel der australischen Meeresgebiete umfassenden Schutzgebietsnetzwerkes setzt Australien ein starkes Zeichen für den Meeresschutz. „Auf dieses Ziel hat der WWF mehr als 15 Jahre hingearbeitet“, freut sich der WWF Meeresexperte Georg Scattolin.
Das Herzstück des neuen Schutzgebietsnetzwerkes in Australien ist der Coral Sea Meerespark. Dieser bildet mit dem angrenzenden Great Barrier Reef den weltgrößten Meerespark.
Meeresschutzgebiete bieten zahlreichen bedrohten Arten wichtige Rückzugsräume und sind für ihren Fortbestand unabdingbar. Ebenso tragen solche Gebiete zur Ernährungssicherheit von Millionen Menschen bei, die auf die natürlichen Resssourcen der Ozeane als Lebensgrundlage angewiesen sind.
Trotz der Freude über die Ankündigung der australischen Regierung äußert der WWF Bedenken, da einige der wichtigsten Meereslebensräume Australiens nicht in dieses Schutzgebietsnetzwerk aufgenommen wurden und daher immer noch der industriellen Ausbeutung ausgeliefert sind. Öl- und Gasförderanlagen bedrohen beispielsweise das Ningaloo Reef in Westaustralien, eines der wichtigsten Gebiete für Walhaie.
Rückfragehinweis und Fotos:
Mag. (FH) Lisa Simon, WWF Pressesprecherin, Tel. +43-1-48817-215, E-Mail: lisa.simon@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF zu Klimaneutralität 2040: Fossile Abhängigkeit ist die wahre Standort-Hypothek
Umweltschutzorganisation weist IV- und WKO-Kritik zurück – Verbindliches Klimaziel schafft Planungssicherheit, senkt Energieabhängigkeit und stärkt Innovation – WWF fordert wirksame Maßnahmen für die Umsetzung
WWF zu Wolfsabschuss im Pitztal: Verdacht auf Straftat rasch aufklären
Mutmaßlicher Fall von Wildtierkriminalität – Naturschutzorganisation fordert konsequente Ermittlungen
WWF warnt vor Artenverlust in der Unteren Lobau
Aktueller WWF-Artencheck: Langjähriger Wassermangel bedroht Bitterling, Donau-Kammmolch, Sumpfschildkröte und Flussmuscheln – Anhaltende Dürre verschärft die Lage und bedroht lokale Vorkommen
WWF-Ausblick: Österreichs Flüsse gehen stark geschwächt in den Herbst
Im August rund 90 Prozent der Pegelmessstellen mit sehr niedriger Wasserführung – Niederösterreich, Burgenland und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert Schutzprogramm und Renaturierung
Ende der Begutachtung – WWF fordert Rücknahme der Vorarlberger Biber-Verordnung
Naturschutzorganisation legt Stellungnahme vor – Entwurf sieht jährliche Tötungskontingente von bis zu 32 Tieren vor – WWF fordert Vorrang für Prävention
Biokunststoffe auf dem Prüfstand: Neue Studie untersucht tatsächliche Abbaubarkeit in der Natur
Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava
Tiroler Lech ist Fluss des Jahres!
Sie haben mit Ihrer Stimme entschieden: Der Lech wurde zu Österreichs Fluss des Jahres 2026 gewählt. Auf Platz zwei folgt die Schwarze Sulm, auf Platz drei der Kamp.
WWF-Flusswahl: Lech ist Österreichs „Fluss des Jahres“ 2026
Tiroler Wildfluss gewinnt Online-Voting über neun Flüsse – Schwarze Sulm in der Steiermark auf Platz zwei, Kamp in Niederösterreich auf Platz drei – Naturschutzorganisation fordert dauerhaften Schutz und mehr Renaturierung













