Juli-Abflüsse an 90 Prozent der Pegel-Messstellen sehr niedrig – Burgenland, Vorarlberg und Niederösterreich besonders betroffen – WWF fordert mehr Gewässerschutz und Renaturierung
WWF begrüßt Verantwortung des EU-Parlaments für Europäische Klimapolitik
Wien, 5. Februar 2014 – „In der EU-Klima- und Energiepolitik ging das Europäische Parlament heute einen Siebenmeilenschritt nach vorne“, begrüßt der WWF die heutige Entscheidung des EU-Parlaments. Die Umweltorganisation kritisierte die EU-Kommission für ihren Entwurf des europäischen Energie- und Klimaschutzpakets zuvor mit scharfen Worten als Klimastillstand in Brüssel. Bei der Reduktion des Energieverbrauches ist die heutige Position des EU-Parlaments voll zu unterstützen. „40 Prozent Emissionseinsparung, 40 Prozent Steigerung der Energieeffizienz und 30 Prozent Anteil an den Erneuerbaren Energien sind ein großer Sprung im Vergleich zum Entwurf der EU-Kommission“, so WWF-Klimareferent Karl Schellmann heute Nachmittag. Gleichzeitig geht dem WWF der Ausbau der erneuerbaren Energie noch zu langsam. Hier werden Investitionschancen und Arbeitsplätze verschenkt. Der WWF fordert 45 Prozent erneuerbare Energie in der EU und eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent bis 2030 gegenüber den Werten von 1990. Besonders begrüßt der WWF an der heutigen Entscheidung der EU-Volksvertreter, dass die Ziele für die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten verbindlich sein sollen.
Die österreichische Bundesregierung hat im Regierungsprogramm angekündigt ihre globale Verantwortung durch eine ambitionierte Klimapolitik wahrzunehmen. Das kann nur durch eine Spitzenposition bei Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und Treibhausgasreduktion gelingen. Der WWF fordert ein eigenes österreichisches Paket mit drei verbindlichen Zielen bis 2030 und einen klaren Umsetzungsfahrplan. „Wir sind bereit hier konstruktiv mitzuarbeiten, denn der Ausbau der erneuerbaren Energien in Österreich ist nur dann sinnvoll, wenn wir unsere Naturschätze für die Zukunft erhalten“, so Schellmann.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231, E-mail: franko.petri@wwf.at.
Karl Schellmann, WWF Klimareferent, Tel. 01-48817-249, E-mail: karl.schellmann@wwf.at
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