In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
WWF: Bundesregierung muss Wissenschaft in nationalen Klimaplan integrieren
Anlässlich des heute veröffentlichen Referenz-Klimaplans appelliert die Umweltschutzorganisation WWF Österreich an die aktuelle und zukünftige Regierung, die Forderungen der Klimaforschung ernst zu nehmen und in den nationalen Klima- und Energieplan zu integrieren. „Der Referenz-Klimaplan zeigt deutlich auf, dass es nicht so weitergehen kann. Die Politik muss ihren untauglichen Entwurf auf allen Ebenen verbessern und die Ergebnisse der Wissenschaft in die nationale Klimastrategie implementieren. Dafür sind alle Parteien gefragt“, sagt WWF-Klimasprecher Karl Schellmann zur heutigen Pressekonferenz des Climate Change Center Austria (CCCA).
Gemeinsam mit der Klimawissenschaft fordert der WWF einen ambitionierten Neustart der Klimapolitik: „Österreich braucht eine echte ökologische Steuerreform, die umweltfreundliches Verhalten belohnt und fossile Energien ausbremst. Teil dieses Konzepts muss eine sozial und wirtschaftlich gerechte CO2-Bepreisung sein, damit Umweltverschmutzung einen Preis erhält. Weiters müssen umweltschädliche Subventionen rasch abgebaut und umweltfreundlich investiert werden. Außerdem brauchen wir dringend eine Mobilitätswende und einen naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren“, fordert Karl Schellmann.
Bis Ende des Jahres haben die einzelnen EU-Länder noch Zeit, ihre nationalen Klima- und Energiepläne zu überarbeiten. „Dafür gibt es in Österreich noch extrem viel Potenzial. Wir appellieren an die Bundesregierung, die nächsten Monate zu nutzen und ihre Ambitionen in Sachen Klimaschutz zu erhöhen“, so Schellmann.
Rückfragehinweise:
Sarah Bimingstorfer
Pressesprecherin WWF Österreich
Tel.: +43 676 83 488 216
E-mail: sarah.bimingstorfer@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus













