Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
WWF: DNA erstmals aus Eisbärenspuren isoliert
Oslo, 2. September 2014 – Zum ersten Mal ist es französischen Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit dem WWF gelungen DNA aus einer Eisbärenspur im Schnee zu isolieren. Die Wissenschaftler der Firma SPYGEN untersuchten dabei Proben von einer WWF-Expedition in die norwegische Arktis in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Canon und dem Norwegischen Polarinstitut. Neben der Eisbären-DNA konnten auch DNA-Spuren einer Robbe und einer Möwe gefunden werden. “Über die DNA-Analyse erfuhren wir so auch die Geschichte, dass der Eisbär die Robbe getötet hat und eine Möwe am ‘Tatort’ dabei war”, so die SPYGEN-Projektleiterin Eva Bellemain, wodurch die Beobachtungen des WWF-Teams bestätigt wurden. In einer sich durch den Klimawandel schnell verändernden Umwelt wie der Arktis ist es besonders wichtig Informationen über die dortige Tierwelt und besonders über die Zahl der Eisbären zu bekommen, so der WWF.
“Die neue Methode ist ein unschätzbar wertvolles Instrument in der Naturschutzarbeit”, so Arnaud Lyet vom WWF. Derzeit werden teure und komplizierte Techniken verwendet um Populationsgrößen und die Gesundheit von Wildtieren zu erforschen. Mit der neuen Methode können Untersuchungen zu Populationen von Tierarten wie dem Eisbär und anderen gefährdeten Tierarten nun wesentlich kostengünstiger und einfacher durchgeführt werden.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01 488 17 231 Email: franko.petri@wwf.at,
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf
WWF-Klimaschutz-Monitor: Schlechte Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko
Analyse nach erstem Jahr der Dreier-Koalition zeigt große Defizite – Bundesregierung verspielt Erreichen der Klimaziele und erzeugt Milliardenrisiken für Budget – WWF fordert Kurskorrektur
Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme












