Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
WWF-Erfolg: Junger Seeadler mit Sender ausgestattet
An einem Seil zieht sich der Baumkletterer hinauf, nur wenige Sekunden später ist er oben beim Seeadler-Horst. Behutsam legt er den jungen Adler im Nest in eine Tasche und seilt ihn darin auf den Waldboden ab. Der Seeadler, der Sorbus benannt wurde, ist knapp 8 Wochen alt. Im besten Fall wird der WWF die nächsten Jahre seines Lebens genau beobachten können: Denn Sorbus wurde in Kooperation mit PANNATURA besendert und beringt. Seit mehr als 10 Jahren engagieren sich WWF und Esterhazy gemeinsam für die biologische Vielfalt auf PANNATURA-Flächen.
Der Ring an seinem Fuß sorgt dafür, dass Sorbus sofort zugeordnet werden kann. Der solarbetriebene GPS-Sender am Rücken, den der Adler kaum bemerkt, wird spannende Einblicke in sein Leben geben. Nach der Besenderungs-Aktion im Leithagebirge bringt der Baumkletterer ihn zurück in den Horst. Wenn der Seeadler alt genug ist, um das Nest zu verlassen, kann der WWF seine Flugroute genau nachvollziehen und so mehr darüber lernen, wie man die ehemals ausgerottete Art bestenfalls schützen kann.
Insgesamt dürfte es in Österreich um die 50 Brutpaare geben. 20 Seeadler beobachtet der WWF derzeit mit Hilfe solcher GPS-Sender. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Art an den Rand der Ausrottung gebracht. In Österreich galten Seeadler ab den 1950er Jahren sogar als ausgestorben. Dank intensiver Schutzmaßnahmen ist es gelungen, dass der Seeadler wieder nach Österreich zurückgekehrt ist.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Auswilderungsprojekt: Tiroler Wisent-Kuh „Ina” erfolgreich im Kaukasus freigelassen
Naturschutzorganisation siedelt Wildrinder in ihrer Heimat Aserbaidschan an – Kuh „Ina” aus Innsbruck ist eines von 18 Tieren – WWF: „Paradebeispiel für internationalen Artenschutz”
Stromanbieter-Check: TIWAG fällt bei Stromanbieter-Check durch
129 heimische Stromanbieter von WWF und GLOBAL 2000 analysiert – TIWAG aufgrund von mangelnder Transparenz und fehlender naturverträglicher Strategie nur auf Platz 116
Stromanbieter-Check: Wenige Vorreiter, viel Intransparenz
WWF und GLOBAL 2000 analysieren 129 heimische Stromanbieter: Nur drei Vorreiter gekürt, schlechtes Zeugnis für viele Landesenergieversorger
Tiwag-Talschaftsverträge: WWF fordert Reformen statt heimlicher Absprachen
Geheime Vereinbarungen erst nach Gerichtsbeschluss offengelegt – WWF fordert volle Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Spielregeln für künftige Verträge
Good News: Neues Jahr bringt Fangverbot für Störe in Bulgarien
Bulgarien hat ein dauerhaftes Fangverbot für Störe in der Donau und im Schwarzen Meer eingeführt. Der WWF Bulgarien spielte dabei eine Schlüsselrolle.
Treibhausgas-Bilanz: WWF warnt vor drohendem Verfehlen der Klimaziele
Ausblick negativ, Österreich nicht auf Kurs für 2030 und 2040 – Verfehlen der Klimaziele wäre „politisches Debakel der Sonderklasse“
WWF zum Ableben von Andreas Pataki
Früherer Bürgermeister von Marchegg und langjähriger Partner im WWF-Auenreservat Marchegg verstorben – WWF würdigt Lebenswerk und Einsatz für Natur
Good News: Abkommen als Meilenstein für Meeresschutz
Das neue Jahr läutet eine neue Ära der Meerespolitik ein: Durch das internationale Abkommen zum Schutz der Hohen See gibt es nun endlich Regeln für zwei Drittel der globalen Meeresfläche.












