Studie der Uni Graz zeigt steigende Kosten des Nicht-Handelns – WWF fordert verbindliche Klimaziele, Abbau klimaschädlicher Förderungen und mehr natürlichen Schutz vor Extremwetter
WWF-Erfolg: Im Einsatz für weniger Konflikte mit Elefanten
In Myanmar liegt das Ayeyarwady-Delta, umgeben von dichten Wäldern und Feuchtgebieten. Hier fühlen sich auch wilde Elefanten wohl. Mittlerweile gibt es in ganz Myanmar nur mehr weniger als 2.000 Elefanten. Um mehr über die Population im Ayeyarwady-Delta zu erfahren, führt der WWF nun die erste Erhebung in diesem Gebiet durch. Das WWF-Team zählt die Elefanten, um die Größe der Population schätzen zu können. Auf dieser Basis wird dann ein Plan für die Bewältigung von Mensch-Tier-Konflikten erstellt.
Denn leider kommt es immer wieder vor, dass wilde Elefanten auf der Suche nach Nahrung die Felder von Landwirt*innen plündern. Einige Menschen flüchten sich deshalb in die Wilderei: Sie töten die Elefanten aus Rache oder aus Angst, weitere Ernten zu verlieren. Deshalb finanziert der WWF Myanmar die Errichtung von elektrischen Solarzäunen – normale Zäune hatten die Elefanten nicht mehr abwehren können. Der Solarzaun versetzt den Tieren einen ungefährlichen elektrischen Schock, damit sie lernen, sich nicht mehr den Feldern zu nähern. Eine Maßnahme, die sich zum Glück auch bewährt hat!
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