WWF-Bundesländerbarometer: Nur vier von 35 Bewertungen erreichen gute Umsetzung – Große Defizite beim Management von Biber, Fischotter, Luchs und Wolf – Lichtblick beim Seeadler
WWF ernennt Bernd Lötsch, Marga Hubinek und Reinhold Christian zu
Wien, 14. Oktober 2014 – Der WWF Österreich zeichnete vergangene Woche drei prägende Persönlichkeiten des österreichischen Umwelt- und Naturschutzes mit der WWF-Ehrenmitgliedschaft aus: Marga Hubinek, Bernd Lötsch und Reinhold Christian. Alle drei Kämpfer für die Umwelt sind seit Jahrzehnten in der Umweltbewegung in Österreich aktiv und hatten auch Funktionen in Vorstand und Stiftungsrat des WWF Österreich. Dr. Marga Hubinek war zweite Nationalratspräsidentin und lange Zeit Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Umweltfragen. Von 1994 bis 2010 war sie Vorsitzende des Stiftungsrates des WWF. Univ.-Prof. Dr. Bernd Lötsch, der den Vorsitz im Stiftungsrat von Marga Hubinek übernahm und bis 2013 inne hatte, lehrt Humanökologie an der Universität Wien und war 1994 bis 2009 Generaldirektor des Naturhistorischen Museums. Er kämpfte schon seit 1971 mit dem WWF gegen die Natur zerstörende Projekte. Prof. Dr. Reinhold Christian ist Präsident des Forums Wissenschaft und Umwelt, Vorstandsmitglied des Umweltdachverbandes, kooperierte seit 1983 immer wieder für Naturschutz mit dem WWF und war 2013 Vorstandspräsident des WWF Österreich. Er erstellte 1984 die erste Energieeffizienzstudie für Österreich mit dem damals bahnbrechenden Konzept der Energiedienstleistungen und leitete die Vorbereitung des Nationalparks Donau-Auen von 1990 bis 1995. Alle drei neuen Ehrenmitglieder waren und sind tragende Säulen im Kampf gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf, gegen das Kraftwerk Hainburg in den 1980er Jahren und für die Errichtung des Nationalpark Donauauen.
Rückfragehinweis:
MMag. Franko Petri, Leiter Medien- und Kampagnenkommunikation WWF, Tel. 01/488 17231, Email: franko.petri@wwf.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Hunderte Menschen setzen Zeichen für den Schutz des Platzertals
660 Meter Menschenkette in Innsbruck machte Ausmaß des geplanten Tiwag-Staudamms sichtbar – Initiative „Rettet das Platzertal“ fordert Stopp des Projekts und naturverträgliche Alternativen
WWF zu EABG-Einigung: Schutz der letzten Flussjuwele vor Aushebelung bewahrt
Untauglicher Entwurf der Koalition in parlamentarischen Verhandlungen entschärft, aber Druck auf Flüsse bleibt hoch – WWF fordert Energiewende mit naturverträglichen Standorten und mehr Effizienz
Budget: WWF kritisiert Kürzungen bei Umwelt und Klima
Umweltschutzorganisation ortet falsche Prioritäten: Umweltschädliche Subventionen bleiben großteils unangetastet, Biodiversität bleibt unterfinanziert, beim Klimaschutz wird gekürzt
WWF: Österreichs Luchsbestand auf nur mehr rund 30 Tiere geschrumpft
Tag des Luchses: Aktueller FFH-Bericht an die EU-Kommission zeigt weitere Verschlechterung der bislang größten Teilpopulation im Mühl- und Waldviertel – WWF fordert rasche Bestandsstützung
WWF: Neun von zehn Flusspegeln mit Niedrigwasser
90 Prozent der Pegelmessstellen mit niedrigen bis sehr niedrigen Abflüssen – Flüsse in Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert mehr Renaturierung und Schutz für Gewässer
Welttag der Ozeane: WWF fordert Verdreifachung der Schutzgebiete im Mittelmeer
Rund 90 Prozent der Meeresfläche im Mittelmeer derzeit nicht geschützt – Überfischung, Verschmutzung und Klimakrise bedrohen einzigartige Artenvielfalt
WWF-Check: Rund ein Drittel der Grillfleisch-Angebote ohne österreichische Herkunft
95 Prozent der Grillfleisch-Angebote aus konventioneller Tierhaltung, nur jedes 20. Angebot ist Bio – WWF fordert verpflichtende Kennzeichnung von Herkunft und Haltung
Neue Studie: Ökonomin Stagl warnt vor Budgetrisiken durch fehlende Klimapolitik
Analyse zeigt hohe finanzielle Risiken durch Extremwetter, fossile Preisschocks und fehlende Vorsorge – WWF fordert stärkere Berücksichtigung von Klimarisiken im Doppelbudget













