Globale Halbzeitbilanz zeigt unzureichende Umsetzung – WWF fordert wirksame Maßnahmen und gesicherte Finanzierung, auch in Österreich – COP17-Konferenz startet am Montag
WWF fordert sofortige Freilassung der Greenpeace-Aktivisten in Russland
Der WWF Österreich fordert gemeinsam mit dem internationalen Büro des WWF die sofortige Freilassung der 30 Greenpeace-Aktivisten, die letzte Woche von russischen Spezialeinheiten auf der Arctic Sunrise verhaftet wurden und nun in Untersuchungshaft in Murmansk sitzen. „Die Aktivisten handelten in bester Absicht für die Bewahrung des arktischen Lebensraum, die auch wir voll unterstützen. Die Vorwürfe wegen Piraterie oder gar Terrorismus sind lächerlich“, sagte heute die Geschäftsführerin des WWF Österreich, Andrea Johanides.
Der friedfertige Protest von Greenpeace gegen die riskanten und ökologisch höchst bedenklichen Ölbohrungen von Gazprom in arktischen Gewässern muss in einer Demokratie zulässig sein, so der WWF. Die Naturschutzorganisation teilt die Besorgnis von Greenpeace über die mangelnde Sicherheit der Gazprom-Bohrungen. WWF und Greenpeace hatten 2012 zusammen einen Bericht über die ökologischen Risiken im empfindlichen arktischen Ökosystem veröffentlicht. Der WWF kritisiert, dass Gazprom bis heute nicht auf Nachfragen zu weiteren Informationen reagierte und zu den Bedenken der internationalen Zivilgesellschaft schweigt. Der WWF fordert die totale Einstellung der Bohrungen durch Gazprom in der Arktis.
Weitere Informationen und Fotos:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 0676-83488231, Email: franko.petri@wwf.at, www.wwf.at/presse.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Klimastreik: WWF fordert Notfall-Programm für Klima und Natur
Umweltschutzorganisation verlangt verbindliches Klimagesetz und wirksamen Renaturierungsplan – Natürliche Schutzmaßnahmen stärken, fossile Großprojekte stoppen
WWF: Nationaler Renaturierungsplan lückenhaft und ambitionslos
Zum Ende der Begutachtung: Zentrale Maßnahmen fehlen, Finanzierung ungeklärt – Weitreichende Ausnahmen bei Stadtbegrünung – WWF fordert grundlegende Überarbeitung
WWF-Städtecheck: Große Lücken bei Stadtbegrünungsplänen
14 Städte untersucht: Planungslücken bei Maßnahmen, Finanzierung und Erfolgskontrolle – WWF fordert langfristige Begrünungsplanung und mehr Unterstützung durch Bund und Länder
WWF Living Planet Report: Wildtierbestände weltweit massiv eingebrochen
Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten + BILDER und VIDEOS
WWF Living Planet Report: Wildtierbestände weltweit massiv eingebrochen
Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten
Wassermangel im Herbst: Sehr niedrige Wasserführung an über 80 Prozent der Flusspegel
September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
„Reh umgefahren. Halb so Wild“: WWF legt Beschwerde beim Werberat ein
Naturschutzorganisation kritisiert Verharmlosung von Tierleid und fordert Rücknahme des Smile-Sujets – Werberat sollte sich als klares Signal für Werbestopp oder Sujetwechsel aussprechen
WWF kritisiert späten und lückenhaften Start des Wasser-Registers
Umweltschutzorganisation fordert raschere Umsetzung und umfangreichere Erfassung der Wassernutzung – WWF warnt vor „blinden Flecken“ im Wasserentnahme-Register












