In Nagaland gelang nach 5 Jahren erstmals wieder der Nachweis eines Tigers. Ein Erfolg eines Wildtierkameras-Projekts, das bereits über 30 Säugetierarten festgehalten hat.
WWF fordert sofortige Freilassung der Greenpeace-Aktivisten in Russland
Der WWF Österreich fordert gemeinsam mit dem internationalen Büro des WWF die sofortige Freilassung der 30 Greenpeace-Aktivisten, die letzte Woche von russischen Spezialeinheiten auf der Arctic Sunrise verhaftet wurden und nun in Untersuchungshaft in Murmansk sitzen. „Die Aktivisten handelten in bester Absicht für die Bewahrung des arktischen Lebensraum, die auch wir voll unterstützen. Die Vorwürfe wegen Piraterie oder gar Terrorismus sind lächerlich“, sagte heute die Geschäftsführerin des WWF Österreich, Andrea Johanides.
Der friedfertige Protest von Greenpeace gegen die riskanten und ökologisch höchst bedenklichen Ölbohrungen von Gazprom in arktischen Gewässern muss in einer Demokratie zulässig sein, so der WWF. Die Naturschutzorganisation teilt die Besorgnis von Greenpeace über die mangelnde Sicherheit der Gazprom-Bohrungen. WWF und Greenpeace hatten 2012 zusammen einen Bericht über die ökologischen Risiken im empfindlichen arktischen Ökosystem veröffentlicht. Der WWF kritisiert, dass Gazprom bis heute nicht auf Nachfragen zu weiteren Informationen reagierte und zu den Bedenken der internationalen Zivilgesellschaft schweigt. Der WWF fordert die totale Einstellung der Bohrungen durch Gazprom in der Arktis.
Weitere Informationen und Fotos:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 0676-83488231, Email: franko.petri@wwf.at, www.wwf.at/presse.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Fünf Tipps für einen umweltfreundlichen Weihnachtsbaum
Österreicher:innen greifen zu echten Weihnachtsbäumen – WWF zeigt, worauf es bei einem nachhaltigen Christbaum ankommt
WWF: Verordnung zur Biber-Tötung in Oberösterreich Rückschritt für Arten- und Naturschutz
Bis zu 158 Biber pro Saison in Oberösterreich zur Tötung freigegeben – Vorgehen der Landesregierung widerspricht EU-Recht
WWF: Anti-Umwelt-Paket der EU ist gefährlicher Irrweg
Naturschutzorganisation kritisiert Brechstangen-Politik gegen wichtige Standards – EU-Kommission handelt fahrlässig und verantwortungslos
Good News: CITES stärkt Schutz für Meerestiere und Großkatzen
Ein Etappensieg für Meerestiere und Großkatzen: Bei der CITES-Konferenz wurde beschlossen, dass viele Arten endlich besser geschützt werden. Doch es gab auch Enttäuschungen, etwa beim Schutz von Aalen und Singvögeln.
WWF: EU-Kommission gefährdet Wasser-Schutz
Umweltorganisation warnt vor angekündigtem Öffnen der Wasserrahmenrichtlinie auf Druck der Bergbau-Industrie – Schwächere Standards auf Kosten der Biodiversität und der Gesundheit drohen
WWF: Artenschutzkonferenz erzielt Etappensieg für Meerestiere und Großkatzen
WWF zieht nach CITES-Konferenz in Usbekistan positive Bilanz für den Schutz von Haien, Rochen und asiatischen Großkatzen – Nachholbedarf bei Aalen und Singvögeln
Weltbodentag: WWF fordert starkes Bodenschutzgesetz
Naturschutzorganisation fordert politische Maßnahmen gegen Bodenversiegelung – Österreich geht zu verschwenderisch mit wertvollen Böden um – Hohe Folgekosten für Gesamtgesellschaft
Salzburg: WWF kritisiert geplante Nachtbejagung von geschützten Arten
Naturschutzorganisation warnt vor Verstoß gegen EU-Recht – Landesregierung will Nachtjagd ausweiten und Einsatz von Nachtsichtgeräten sogar gegen geschützte Tiere wie den Biber ermöglichen













