Abschüsse von Bibern, Fischottern, Wölfen und Greifvögeln nehmen deutlich zu – WWF warnt vor „Normalisierung“ der Tötung geschützter Arten – Neue Kampagne gestartet
WWF Österreich und Generation Earth: “Klimaschere schließen!”
Beim heutigen globalen Klimastreik geht der WWF Österreich gemeinsam mit seinem Jugendnetzwerk Generation Earth für mehr Klimaschutz in Österreich auf die Straße: “In den letzten Monaten haben wir gesehen, dass die Auswirkungen der Klimakrise immer akuter werden, gleichzeitig rückt eine der Größe der Aufgabe angemessene Klimapolitik immer mehr in den Hintergrund. Diese immer stärker auseinandergehende ‘Klimaschere’ müssen wir rasch schließen”, sagt Thomas Zehetner, Klimasprecher beim WWF Österreich. Das WWF-Jugendnetzwerk Generation Earth betont die soziale Komponente der Klima- und Energiekrise: “Energie muss für alle leistbar, sicher und nachhaltig sein. Fossile Energieträger machen uns abhängig von autoritären Staaten und belasten unseren Planeten. Sie haben einfach keine Zukunft”, sagt Lisa Reggentin, Sprecherin von Generation Earth und fordert zum aktiven Mitmachen beim Klimastreik auf.
Besonders die anhaltende Verschleppung der politischen Maßnahmen in Sachen Klimaschutz und Energiewende muss laut WWF Österreich ein Ende haben: “Sowohl der Klima- und Naturschutz, als auch die Versorgungssicherheit im Winter erfordern sofortiges Handeln. Solange wichtige Maßnahmen wie das Energie-Effizienzgesetz und das Klimaschutzgesetz fehlen und wir weiterhin die letzten verbleibenden Naturräume ungebremst zerstören, bekommen wir diese multiplen Krisen nicht in den Griff”, sagt Thomas Zehetner. “War das Fehlen des Energie-Effizienz-Gesetzes bis zum Krieg in der Ukraine noch ein bedauerliches Versäumnis, so ist es spätestens seither eine grobe Fahrlässigkeit.” Die Energiesparkampagne der Bundesregierung greife zu kurz. Denn neben der Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung braucht es laut WWF dringend politische Beschlüsse, um den viel zu hohen Energieverbrauch zu senken. Auch die Energiewirtschaft müsse deutlich mehr in die Pflicht genommen werden als bisher.
Weitere Infos: https://www.wwf.at/klimastreik
News
Aktuelle Beiträge
Almauftrieb am Hundsheimer-und Spitzerberg: Erste Beweidung seit 60 Jahren stärkt Biodiversität
Grasende Rinder sichern Lebensraum für seltene Arten – Vorzeigemodell: WWF fordert Ausweitung naturnaher Beweidungsprojekte in ganz Österreich
WWF: Wasserkrise erfordert Schutz der Natur statt rein technischer Reparaturmaßnahmen
Naturschutzorganisation unterstützt ÖVGW-Forderung nach Register für Wasserentnahmen, warnt aber vor zu starkem Fokus auf technische Lösungen – Renaturierung, Bodenschutz und Wassersparen zentral für Versorgungssicherheit
WWF: Landesrechnungshof zeigt massiven Nachholbedarf bei Renaturierung
Naturschutzorganisation fordert mehr Budget, Personal und Tempo bei der Umsetzung der EU-Renaturierungsverordnung – Alle Länder sowie Bundesregierung massiv in der Pflicht
Trockenheit in Österreich: BOKU-Studie zeigt Wirkung natürlicher Schutzmaßnahmen
March-Einzugsgebiet im Weinviertel untersucht: Naturbasierte Lösungen sorgen für mehr Bodenwasser, senken Dürre-Risiken und sichern Erträge der Landwirtschaft – WWF fordert „grünes Sicherheitsnetz“ für Österreich
Dürre spitzt Lage zu: WWF warnt vor Austrocknung der Unteren Lobau
Anhaltende Trockenheit verschärft Wassermangel im Nationalpark und gefährdet Biodiversität – WWF fordert Stadt Wien zum Handeln auf
WWF warnt: Drei Viertel der Fluss-Pegel in Österreich mit Niedrigwasser
Extreme Trockenheit setzt Gewässer und Arten stark unter Druck – Besondere Betroffenheit in der Steiermark, Niederösterreich und Kärnten – WWF fordert Schutzpaket für Flüsse
Good News: Persischer Leopard überwindet Grenzzaun
Spektakuläre Aufnahmen zeigen wie ein Leopard den Grenzzaun zwischen Iran und Aserbaidschan überwindet. Das gibt Hoffnung für die bedrohte Art.
WWF fordert Sieben-Punkte-Plan gegen zunehmende Dürre
„Österreichs Wasserpolitik nicht klimatauglich“ – WWF fordert mehr Wasserrückhalt, weniger Versiegelung und konsequente Renaturierung – Biber als natürlichen Helfer fördern









