In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
WWF Österreich unterstützt Ziele des Klimavolksbegehrens
Jetzt Unterschreiben – https://klimavolksbegehren.at/
Wien, am 27. August 2019. Der WWF Österreich unterstützt die heute, Dienstag, präsentierten Ziele des überparteilichen und unabhängigen Klimavolksbegehrens. „Wir müssen unsere Heimat gemeinsam vor weiteren Milliardenkosten, Artensterben und Gesundheitsgefahren bewahren. Unsere Gletscher verschwinden, Äcker und Wälder vertrocknen, Hitze und Dürre belasten Mensch und Natur. Daher muss Klimaschutz auf allen Ebenen verstärkt und möglich gemacht werden“, fordert WWF-Klimaexpertin Lisa Plattner und verweist auf eine zentrale Forderung der Initiative: „Umweltschutz muss sich lohnen. Daher braucht es eine ökologische und sozial gerechte Steuerreform, die Öl und Gas auf allen Ebenen ausbremst.“
Ebenfalls dringend notwendig ist die geforderte „naturverträgliche Mobilitäts- und Energiewende“ mit einem Schwerpunkt auf öffentlichen Verkehr und Energiesparen. „Genau dieser ganzheitliche Ansatz ist wichtig, um sowohl das Klima als auch die letzten Naturjuwele zu schützen“, betont Plattner. Ein weiterer zentraler Punkt ist ein wirksamer, extern kontrollierter Klimacheck, wie ihn auch das WWF-Jugendnetzwerk Generation Earth fordert. Gemäß Volksbegehren soll in Zukunft bei allen neuen Gesetzen und Verordnungen „eine wissenschaftliche und transparente Folgenabschätzung für Klima-, Umwelt- und Artenschutz durchgeführt werden“.
Damit Österreich vom Nachzügler zum Vorreiter wird, müssen auch die nationalen Klimaziele erhöht und endlich kompatibel mit dem Pariser Abkommen werden. Deshalb sollte Österreich laut Klimavolksbegehren bis 2040 klimaneutral werden und die Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase bis 2030 zumindest halbieren, wie es auch der WWF fordert. „Wer in Energiesparen und Klimaschutz investiert, profitiert von mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätzen. Dafür braucht es aber nicht nur bessere politische Rahmenbedingungen, sondern auch ambitionierte langfristige Ziele“, argumentiert Lisa Plattner vom WWF Österreich.
Rückfragehinweis:
Sarah Bimingstorfer
Pressesprecherin WWF Österreich
Tel.: +43 676 83 488 216
E-Mail: sarah.bimingstorfer@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus













