Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen
WWF präsentiert TV-Spot zur Tigerrettung
Wien, 19. November 2012 – Heute startet der neue Fernseh-Spot des WWF auf den privaten TV-Kanälen in Österreich. Der Tiger-Spot ruft die Österreicher dazu auf, die brutale Jagd auf die majestätischen Großkatzen zu stoppen. Die hochemotionalen zwei Spots als 60- und 90-Sekünder zeigen das Leiden eines Tigers, gefangen in einer brutalen Drahtschlinge, stellvertretend für alle von der Jagd bedrohten Tiger. Die Tränen des Tigers und die Befreiung durch WWF-Ranger sollen alle Österreicher motivieren, via Gratis-Anruf oder SMS an 0800-10022022 oder online auf www.rette-den-tiger.at Pate zu werden. Es ist das erste Marketing-Tool einer dreijährigen Tigerkampagne, mit der sich der WWF Österreich aktiv an der weltweiten WWF-Kampagne zur Rettung der letzten 3.200 wild lebenden Tiger beteiligt. Bis zum chinesischen Jahr des Tigers 2022 hat sich das internationale WWF-Netzwerk das Ziel gesetzt gemeinsam die Zahl der vom Aussterben bedrohten wild lebenden Tiger zu verdoppeln.
Zentrales Medium, auf das der Spot leitet, ist die Website www.rette-den-tiger.at, auf der man den Spot noch einmal ansehen und Pate werden kann. Der Spot wird ab 19. November auf ATV, ATV II, VOX, RTL, RTL II, Pro 7, Sat 1, Kabel Eins, Puls 4 und Servus TV gezeigt. Entscheidende Mitwirkende waren Otto Clemens, der aus der ORF Universum-Reihe bekannte Sprecher, der seine Stimme dem WWF gratis zur Verfügung stellte, sowie die englische Agentur DTV, die MediaCom, die Werbeagentur iService und das Tonstudio ds audio produktionen.
Tiger sind die größten Raubkatzen der Erde und heute in ihrer Art extrem bedroht. In den letzten hundert Jahren verminderte sich der Bestand der wild lebenden Tiger von 100.000 auf 3.200 Exemplare weltweit. Tiger leben heute nur noch auf fünf Prozent ihres einstigen Verbreitungsgebietes – vom heutigen Pakistan zum russischen Fernen Osten und im Süden bis zur indonesischen Insel Bali. Von neun Unterarten des Tigers sind im vorigen Jahrhundert drei ausgestorben. Der südchinesische Tiger wurde seit 30 Jahren nicht mehr beobachtet. In China wurden Tiger gegen Zahlung eines Kopfgeldes jahrzehntelang bejagt. Die Jagd auf Tiger ist zwar überall illegal, nationale Gesetze reichen jedoch oft nicht aus. 95 Prozent des Lebensraums der Großkatzen wurde vernichtet oder von den Menschen in Beschlag genommen.
Die weltweite WWF-Initiative hat das Ziel den Bestand durch intensive WWF-Tiger-Projekte zu erhöhen – durch Vernetzung und Erhaltung der letzten Tigerlebensräume, Eindämmung von illegalem Holzeinschlag, Wilderei und illegalem Handel, Schaffung alternativer Einkommensquellen und Beobachtung und Bestandserfassung der Tiger.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, WWF-Pressesprecher, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at. Der Link zum Spot: www.rette-den-tiger.at.
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