Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF: Sarkozy unterstützt Handelsboykott von Rotem Thunfisch
Wien, 16.07.2009 – Präsident Sarkozy sprach sich heute dafür aus, dass Frankreich den Handelsboykott auf den vom Ausstreben bedrohten Roten Thunfisch unterstützen wird. Zuletzt hatte Monaco Aufsehen erregt, das das erste Land der Welt war, das Roten Thunfisch komplett aus seinen Regalen und Speisekarten verbannt hat. Nun tritt Frankreich dafür ein, die Bestände umgehend unter Schutz zu stellen – eine Sensation, denn französische Fangflotten haben traditionell mehr Roten Thunfisch gefangen als alle anderen Länder.
In einer WWF-Studie im April ´09 wurde bereits nachgewiesen, dass die zeugungsfähige Population an Roten Thunfischen bis 2012 komplett verschwunden sein wird.
Präsident Sarkozy: „Wir sind die letzte Generation, die noch die Möglichkeit hat zu handeln, bevor es zu spät ist. Wir müssen die Meeresressourcen jetzt schützen, um in Zukunft weiterhin fischen zu können. Das schulden wir den Fischern und den zukünftigen Generationen.“
Der WWF zeigt sich erfreut über die Absichtserklärung Frankreichs. „Jetzt müssen den Bekenntnissen Sarkozy´s Taten folgen, bevor es keinen Roten Thunfisch mehr in den Weltmeeren gibt“, resumiert WWF Meeres- und Fischereiexperte Georg Scattolin.
Rückfragehinweis:
Mag. Elke Mühlbachler, Pressesprecherin WWF Österreich, Tel. 0676-83488-210, e-mail: em@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus
Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Neue Zahlen: Möglicher Stromverbrauch entspricht fast einem Drittel des Stromverbrauchs von ganz Oberösterreich – Gesamter Ausbau muss Umweltprüfung durchlaufen – Stromhunger darf nicht auf Natur abgewälzt werden
Huchensterben in der Ybbs: WWF warnt vor tödlichen Wanderhindernissen
Fotos zeigen stark gefährdete Fische vor Kraftwerksbarrieren – WWF fordert funktionsfähige Fischaufstiege und durchgängige Flüsse als Schutz vor zunehmender Hitze
WWF-Erfolg: Tiwag muss Gefahrenanalysen herausgeben
Das Tiroler Landesverwaltungsgericht gibt dem WWF recht: Die Tiwag muss wichtige Dokumente rund um den geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal herausgeben. Dazu zählen auch Flutwellenberechnungen und Gefahrenszenarien.
WWF-Untersuchung: Wildfluss-Heuschrecken am Tiroler Inn verschwunden
Drei stark gefährdete Arten nur noch am Zubringer Ötztaler Ache nachweisbar – Flussverbauungen und Wasserableitungen setzen letzte Lebensräume unter Druck – WWF fordert großflächige Renaturierungen
WWF: Gericht verpflichtet Tiwag zur Herausgabe von Gefahrenanalysen
Landesverwaltungsgericht gibt WWF recht: Landesenergiekonzern muss Untersuchungen zu klimabedingten Naturgefahren, Flutwellenberechnungen, Alarmpläne und Gefahrenszenarien zum Gepatsch-Speicher herausgeben
Google-Rechenzentrum ohne UVP: WWF fordert rasche Gesetzesreform
Rechenzentren als eigenen Tatbestand im UVP-Gesetz verankern – Umweltorganisation verlangt Gesamtprüfung und strenge Umweltauflagen für Google-Ausbau in Kronstorf













