14 Städte untersucht: Planungslücken bei Maßnahmen, Finanzierung und Erfolgskontrolle – WWF fordert langfristige Begrünungsplanung und mehr Unterstützung durch Bund und Länder
WWF: Sarkozy unterstützt Handelsboykott von Rotem Thunfisch
Wien, 16.07.2009 – Präsident Sarkozy sprach sich heute dafür aus, dass Frankreich den Handelsboykott auf den vom Ausstreben bedrohten Roten Thunfisch unterstützen wird. Zuletzt hatte Monaco Aufsehen erregt, das das erste Land der Welt war, das Roten Thunfisch komplett aus seinen Regalen und Speisekarten verbannt hat. Nun tritt Frankreich dafür ein, die Bestände umgehend unter Schutz zu stellen – eine Sensation, denn französische Fangflotten haben traditionell mehr Roten Thunfisch gefangen als alle anderen Länder.
In einer WWF-Studie im April ´09 wurde bereits nachgewiesen, dass die zeugungsfähige Population an Roten Thunfischen bis 2012 komplett verschwunden sein wird.
Präsident Sarkozy: „Wir sind die letzte Generation, die noch die Möglichkeit hat zu handeln, bevor es zu spät ist. Wir müssen die Meeresressourcen jetzt schützen, um in Zukunft weiterhin fischen zu können. Das schulden wir den Fischern und den zukünftigen Generationen.“
Der WWF zeigt sich erfreut über die Absichtserklärung Frankreichs. „Jetzt müssen den Bekenntnissen Sarkozy´s Taten folgen, bevor es keinen Roten Thunfisch mehr in den Weltmeeren gibt“, resumiert WWF Meeres- und Fischereiexperte Georg Scattolin.
Rückfragehinweis:
Mag. Elke Mühlbachler, Pressesprecherin WWF Österreich, Tel. 0676-83488-210, e-mail: em@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF Living Planet Report: Wildtierbestände weltweit massiv eingebrochen
Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten + BILDER und VIDEOS
Wassermangel im Herbst: Sehr niedrige Wasserführung an über 80 Prozent der Flusspegel
September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
„Reh umgefahren. Halb so Wild“: WWF legt Beschwerde beim Werberat ein
Naturschutzorganisation kritisiert Verharmlosung von Tierleid und fordert Rücknahme des Smile-Sujets – Werberat sollte sich als klares Signal für Werbestopp oder Sujetwechsel aussprechen
WWF kritisiert späten und lückenhaften Start des Wasser-Registers
Umweltschutzorganisation fordert raschere Umsetzung und umfangreichere Erfassung der Wassernutzung – WWF warnt vor „blinden Flecken“ im Wasserentnahme-Register
Welttierschutztag: WWF fordert Ende der Verfolgung geschützter Wildtiere
Wolfsabschüsse auf Rekordniveau, Tötungskontingente für über 1.000 Biber – WWF: Bund und Länder müssen Prävention und Artenschutz stärken
WWF zu Wolfsabschuss in Arzl: DNA-Befund weist Goldschakal nach
Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben
Good News: Kakapos kehren nach Neuseeland zurück
Die vom Aussterben bedrohte Vogelart erholt sich: 2026 ist der Bestand in Neuseeland so hoch, wie seit bereits 75 Jahren nicht mehr.
WWF: Tiwag will Gefahrenanalysen weiter geheim halten
Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant












