Im August rund 90 Prozent der Pegelmessstellen mit sehr niedriger Wasserführung – Niederösterreich, Burgenland und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert Schutzprogramm und Renaturierung
WWF startet Facebook-Kampagne “Klima-Engerl”
Wien, Mittwoch, 24. 11. 2010 – In fünf Tagen startet die Weltklimakonferenz in Cancun in Mexiko. Die Hoffnung ist leider gering, dass die Entscheidungsträger dort die längst fällige Lösung für das globale Klimaproblem finden. Deshalb ruft die Umweltorganisation WWF die Österreicher auf, selbst für den Klimaschutz aktiv zu werden und startet heute eine Facebook-Kampagne für die Weihnachtszeit 2010: Wer auf der Facebook-Seite des WWF Österreich sein Profilbild mit einem Heiligenschein oder Engelsflügeln verändert und dies auch mit seinen Freunden teilt, wird zum „Klima-Engerl“.
Alle Engerl bekommen ab 1. Dezember bis zum Weihnachtsabend täglich einen Adventtipp auf Facebook gepostet. Die täglichen Tipps schützen nicht nur das Klima sondern entlasten auch das Geldbörsel – so wird es für die „Engerl“ ganz einfach, ein klimafreundliches Leben zu führen. „Leider erwartet niemand auf der Weltklimakonferenz in Cancun den großen Durchbruch. Wenn die Staats- und Regierungschefs dieser Welt versagen, kann in unserer Kampagne jeder Einzelne selbst durch seine Handlungen aktiv zum Klimaschutz beitragen“, so WWF-Sprecherin Elke Mühlbachler.
Mit der aktuellen Facebook-Kampagne auf www.facebook.com/WWFOesterreich kann jeder User ganz einfach sein Profilbild verschönern und wird damit zum „Klima-Engerl“. Sobald das Profilbild verändert wurde, sehen alle befreundeten Facebook-User dies auf ihrer Pinnwand und werden dadurch animiert, selbst auch spielerisch aktiv zu werden. Ziel des WWF ist es möglichst viele User auf Facebook zu „Klima-Engerln“ und die Adventszeit 2010 zu einem bewussten Monat für den Klimaschutz zu machen.

Begleitend dazu können alle Österreicher auf der Website www.klimaengerl.at noch gratis E-Cards an ihre Freunde verschicken. Auf dieser Website finden sich auch weitere nützliche Tipps für einen klimafreundlichen Alltag: Hier erfahren alle Interessierten zum Beispiel, worauf sie beim Kauf von neuen Geräten achten sollen, was gerade für die Auswahl möglicher Weihnachtsgeschenke recht hilfreich sein kann. Außerdem sind hier die Folgen des Klimawandels oder auch die Forderungen des WWF an die österreichische Bundesregierung nachzulesen.
Viele Partner und Freunde des WWF unterstützen diese Kampagne: Zahlreiche namhafte Firmen wie IKEA, dm, Allianz, tele.ring und Honda als auch Prominente wie Barbara Stöckl, Manuel Ortega, Chris Lohner, Marika Lichter oder Werner Brix beteiligen sich, um den Gedanken der Aktion „Klima-Engerl“ weiter verbreiten zu helfen. Die Aktion läuft einen Monat lang vom 24. November bis zum 24. Dezember 2010.
Weitere Informationen:
Stefan Thiemer, WWF Presseassistenz
Tel. 01-48817-239, Email: stefan.thiemer@wwf.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Ende der Begutachtung – WWF fordert Rücknahme der Vorarlberger Biber-Verordnung
Naturschutzorganisation legt Stellungnahme vor – Entwurf sieht jährliche Tötungskontingente von bis zu 32 Tieren vor – WWF fordert Vorrang für Prävention
Biokunststoffe auf dem Prüfstand: Neue Studie untersucht tatsächliche Abbaubarkeit in der Natur
Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava
Tiroler Lech ist Fluss des Jahres!
Sie haben mit Ihrer Stimme entschieden: Der Lech wurde zu Österreichs Fluss des Jahres 2026 gewählt. Auf Platz zwei folgt die Schwarze Sulm, auf Platz drei der Kamp.
WWF-Flusswahl: Lech ist Österreichs „Fluss des Jahres“ 2026
Tiroler Wildfluss gewinnt Online-Voting über neun Flüsse – Schwarze Sulm in der Steiermark auf Platz zwei, Kamp in Niederösterreich auf Platz drei – Naturschutzorganisation fordert dauerhaften Schutz und mehr Renaturierung
WWF: Bund-Länder-Konflikt hinter Leerstellen im Renaturierungsplan
Schlüsselkapitel zu EU-geschützter Natur und Städten ohne Flächenangaben und Maßnahmen – Gesamtausmaß der zu renaturierenden Flächen bis 2030 fehlt – WWF fordert rasche Nachschärfungen
Erstmals Wolfsrudel in Nordtirol nachgewiesen: WWF fordert Abschuss-Stopp
Neue Verbreitungskarte des Österreichzentrums dokumentiert Rudel im Bezirk Landeck – Vier Jungwölfe bei Fiss gesichtet – WWF: Drei Abschussverordnungen sofort aussetzen
WWF: Österreich legt lückenhaften Renaturierungsplan vor
Naturschutzorganisation fordert Nachschärfungen mit verbindlichen Maßnahmen, Fristen und Budgets – Bestehende Programme reichen nicht für Schutz vor Hitze und Dürre
646 Hitzetote: WWF fordert Klima- und Naturschutzpaket
Umweltschutzorganisation für „Hitze-Milliarde“, mehr Renaturierung und wirksamen Klimaschutz – Natürliche Schutzmaßnahmen verstärken












