Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
WWF startet Kampagne für die „Sieben Wunderflüsse“ Kroatiens
Wien, Zagreb am 19. Juni 2013 – Im Vorfeld des Beitritts Kroatiens zur EU stellt der WWF den verborgenen Schatz der atemberaubenden Flusslandschaften des Adriastaates in den Fokus einer Kampagne, die heute auf der Beobachtungsplattform „Vodomar“ auf der Save im Naturpark Lonjsko Polje gestartet wurde. Vier Wochen lang werden Ausstellungen, Konzerte, Camps, Vorträge und Workshops auf die einzigartigen und bedrohten Flusslebensräume und deren Arten aufmerksam machen, die Kroatien als „Geschenk“ in die EU einbringt.
Im Zuge der Veranstaltungen werden Unterschriften für ein Manifest an Kroatiens Umweltminister Mihael Zmajlović gesammelt, das für einen besseren internationalen Schutzstatus der kroatischen Flussjuwele wirbt. Donau, Drau, Mur, Save, Zrmanja, Neretva und Ombla sind jene sieben Flüsse, die vom WWF und seinen Partner-NGOs wie Green Osijek und der Drava Liga stellvertretend für das kroatische Flussadernetz ausgewählt wurden.

Bild: Zum Auftakt der Kampagne fand eine Pressekonferenz auf der Beobachtungsplattform „Vodomar“ im Naturpark Lonjsko Polje statt.
Die aktuelle Kampagne ist Teil eines internationalen Projekts von WWF und EuroNatur mit dem Ziel, das grenzüberschreitende Flusssystem der Donau, Drau und Mur in Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien und Serbien als UNESCO–Biosphärenreservat zu schützen und zu erhalten.
Mehr Information zur Kampagne (in kroatischer Sprache): http://croatia.panda.org/dinarski_luk/zatita__europske_linije_ivota/7_cuda
Information zum UNESCO-Biosphärenreservat und Manifest (ab ca. 24. 6. 2013): www.amazon-of-europe.com
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, WWF Pressesprecherin, Tel.. +43 1 488 17 250, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at
Petra Boic Petrac, Regional Communications Officer WWF Mediterranean Programme, tel. +385 91 290 5976; E-Mail: ppetrac@wwf.panda.org
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Auswilderungsprojekt: Tiroler Wisent-Kuh „Ina” erfolgreich im Kaukasus freigelassen
Naturschutzorganisation siedelt Wildrinder in ihrer Heimat Aserbaidschan an – Kuh „Ina” aus Innsbruck ist eines von 18 Tieren – WWF: „Paradebeispiel für internationalen Artenschutz”
Stromanbieter-Check: TIWAG fällt bei Stromanbieter-Check durch
129 heimische Stromanbieter von WWF und GLOBAL 2000 analysiert – TIWAG aufgrund von mangelnder Transparenz und fehlender naturverträglicher Strategie nur auf Platz 116
Stromanbieter-Check: Wenige Vorreiter, viel Intransparenz
WWF und GLOBAL 2000 analysieren 129 heimische Stromanbieter: Nur drei Vorreiter gekürt, schlechtes Zeugnis für viele Landesenergieversorger
Tiwag-Talschaftsverträge: WWF fordert Reformen statt heimlicher Absprachen
Geheime Vereinbarungen erst nach Gerichtsbeschluss offengelegt – WWF fordert volle Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Spielregeln für künftige Verträge
Good News: Neues Jahr bringt Fangverbot für Störe in Bulgarien
Bulgarien hat ein dauerhaftes Fangverbot für Störe in der Donau und im Schwarzen Meer eingeführt. Der WWF Bulgarien spielte dabei eine Schlüsselrolle.
Treibhausgas-Bilanz: WWF warnt vor drohendem Verfehlen der Klimaziele
Ausblick negativ, Österreich nicht auf Kurs für 2030 und 2040 – Verfehlen der Klimaziele wäre „politisches Debakel der Sonderklasse“
WWF zum Ableben von Andreas Pataki
Früherer Bürgermeister von Marchegg und langjähriger Partner im WWF-Auenreservat Marchegg verstorben – WWF würdigt Lebenswerk und Einsatz für Natur
Good News: Abkommen als Meilenstein für Meeresschutz
Das neue Jahr läutet eine neue Ära der Meerespolitik ein: Durch das internationale Abkommen zum Schutz der Hohen See gibt es nun endlich Regeln für zwei Drittel der globalen Meeresfläche.












