Umweltschutzorganisation warnt vor fehlenden Mitteln für Renaturierung und Gewässerschutz – Weniger Klimaschutz, mehr fossile Anreize
WWF und GOURMET: Mit Schulessen die Welt verbessern
Gemüsebouillon aus BIO-Wurzelgemüse als Vorspeise, Zartweizenrisotto mit Paprika, Broccoli und Salat als Hauptspeise und ein Auflauf aus BIO-Buchweizen mit Marillenmus als gesunde Nachspeise – so gut schmeckt Schulessen bei GOURMET. Die Speisepläne sind kindgerecht, ausgewogen und gesund. Seit kurzem tragen sie außerdem das Prädikat „klimafreundlich“, weil sie den hohen Anforderungen des WWF für eine klimaschonende Ernährung entsprechen: Bereits die Hälfte der angebotenen Hauptspeisen ist vegetarisch, die Zusammenstellung der Speisen erfolgt ausgewogen, die Portionsgrößen sind dem jeweiligen Alter angepasst. Der BIO-Anteil beträgt 40 Prozent, mehr als zwei Drittel aller Zutaten stammen aus Österreich, wenn Fisch auf den Tisch kommt, ist dieser garantiert MSC zertifiziert.
Ein Gewinn für die Gesundheit und das Klima
„Klimafreundliche Ernährung in der Schule ist eine Win-win-Situation – gut für die Kinder und für die Umwelt“, betont Andrea Johanides, Geschäftsführerin der Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF Österreich. „Es freut uns, mit GOURMET einen Partner gefunden zu haben, der Klimaschutz ernst nimmt und damit Vorreiter für die Branche ist.“ Herbert Fuchs, Geschäftsführer von GOURMET ergänzt: „Wir zeigen gemeinsam, dass es mit dem nötigen Know-how und Einsatz möglich ist, für Kinder nachhaltig, gesund und zu einem vernünftigen Preis zu kochen.“
Praktischer Klimaschutz in der Schule
Seit kurzem wird die Klimafreundlichkeit auf den Wochenspeiseplänen für Schulen durch ein Logo sichtbar gemacht. „Wir wollen für den Klimaschutz begeistern, als Multiplikator wirken und gemeinsam mit unseren jüngsten Gästen viel für die Umwelt erreichen“, beschreibt Mag.a Claudia Ertl-Huemer, Geschäftsfeldleiterin Education & Care und Mitglied des Umweltteams bei GOURMET, die Beweggründe für das Engagement. Bereits seit Anfang des Jahres gibt es mit der GOURMET Klima-Kochwerkstatt ein neues, innovatives Projekt für SchülerInnen. Es ist interaktiv und macht den Kindern durch gemeinsames Kochen Klimaschutz schmackhaft.
Pionier für gesundes Schulessen und BIO
Bei GOURMET werden die Menüpläne für Schulen von ErnährungsexpertInnen auf Basis der österreichischen Ernährungspyramide und der Vorgaben der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) erstellt. Sie decken den Nährstoffbedarf der Kinder optimal ab und machen sie fit für die Schule.
Als erster Anbieter in der Gemeinschaftsverpflegung wurde GOURMET bereits vor 20 Jahren BIO-zertifiziert. „Es ist uns ein Anliegen, schon Kindern Freude an natürlichen Lebensmitteln, BIO und Klimaschutz zu vermitteln. Wir setzen deshalb weiterhin konsequent auf Nachhaltigkeit beim Schulessen“, unterstreicht Ertl-Huemer.
WWF und GOURMET: Partnerschaft für den Klimaschutz
Seit eineinhalb Jahren setzen sich die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF und GOURMET gemeinsam für eine klimafreundliche Ernährung ein. Der Hintergrund der Partnerschaft: Wer sich gesund ernährt, kann seinen ökologischen Fußabdruck um fast ein Viertel reduzieren*. Als Marktführer bei Betriebsverpflegung und Schulessen möchte es GOURMET den Menschen im Alltag leicht machen, gesund und klimafreundlich zu essen.
* Quelle: WWF-Studie „Achtung: Heiß und fettig – Klima & Ernährung in Österreich“
Rückfragehinweis:
Theresa Gral, WWF, Pressesprecherin, Tel: +43 1 488 17 216
theresa.gral@wwf.at
Über den WWF
Der Verein World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und profiliertesten Umwelt- und Naturschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn über fünf Millionen Förderer. Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Das Ziel des WWF ist es daher, die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren, die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben und Umweltverschmutzung und die Verschwendung von Naturgütern zu verhindern. Weitere Informationen unter www.wwf.at.
Über GOURMET
GOURMET kocht für Kindergärten, Schulen, Unternehmen, Senioreneinrichtungen, den Einzelhandel sowie für Gäste bei Events und führt Top Gastronomiebetriebe. Als Österreichs Marktführer bei Menü-, Catering- und Gastronomieservices bietet GOURMET höchste Qualität, Verlässlichkeit und Sicherheit. Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit haben im Unternehmen einen besonders hohen Stellenwert. GOURMET ist ein Tochterunternehmen der VIVATIS Holding AG. Weitere Informationen unter www.gourmet.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Vergiftete Gänsegeier: Neue Spuren im Kärntner Giftfall
WWF und BirdLife: Aktuelle Genanalyse des Mageninhalts liefert neue Erkenntnisse zur Vergiftung – Wölfe könnten das eigentliche Ziel der Täter gewesen sein
Artenschutz: WWF-Studie stellt Bundesländern schlechtes Zeugnis aus
WWF-Bundesländerbarometer: Nur vier von 35 Bewertungen erreichen gute Umsetzung – Große Defizite beim Management von Biber, Fischotter, Luchs und Wolf – Lichtblick beim Seeadler
WWF: Hunderte Menschen setzen Zeichen für den Schutz des Platzertals
660 Meter Menschenkette in Innsbruck machte Ausmaß des geplanten Tiwag-Staudamms sichtbar – Initiative „Rettet das Platzertal“ fordert Stopp des Projekts und naturverträgliche Alternativen
WWF zu EABG-Einigung: Schutz der letzten Flussjuwele vor Aushebelung bewahrt
Untauglicher Entwurf der Koalition in parlamentarischen Verhandlungen entschärft, aber Druck auf Flüsse bleibt hoch – WWF fordert Energiewende mit naturverträglichen Standorten und mehr Effizienz
Budget: WWF kritisiert Kürzungen bei Umwelt und Klima
Umweltschutzorganisation ortet falsche Prioritäten: Umweltschädliche Subventionen bleiben großteils unangetastet, Biodiversität bleibt unterfinanziert, beim Klimaschutz wird gekürzt
WWF: Österreichs Luchsbestand auf nur mehr rund 30 Tiere geschrumpft
Tag des Luchses: Aktueller FFH-Bericht an die EU-Kommission zeigt weitere Verschlechterung der bislang größten Teilpopulation im Mühl- und Waldviertel – WWF fordert rasche Bestandsstützung
WWF: Neun von zehn Flusspegeln mit Niedrigwasser
90 Prozent der Pegelmessstellen mit niedrigen bis sehr niedrigen Abflüssen – Flüsse in Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert mehr Renaturierung und Schutz für Gewässer
Welttag der Ozeane: WWF fordert Verdreifachung der Schutzgebiete im Mittelmeer
Rund 90 Prozent der Meeresfläche im Mittelmeer derzeit nicht geschützt – Überfischung, Verschmutzung und Klimakrise bedrohen einzigartige Artenvielfalt












