Neue Studie bestätigt positive Effekte von Biberdämmen: Durch Biber geschaffene Feuchtgebiete speichern große Mengen an Kohlenstoff – WWF fordert mehr Raum für den Biber
WWF und Vier Pfoten kritisieren Billigfleisch im Supermarkt
Eine neue Marktanalyse von Rabattaktionen in heimischen Supermärkten zeigt, wie häufig und stark Fleisch zu Schleuderpreisen verkauft wird. Im vierwöchigen Untersuchungszeitraum von April 2020 bis Mai 2020 waren insgesamt 254 Fleischprodukte rabattiert. Die in fünf Supermarkt-Ketten österreichweit angebotenen Flugblatt-Rabatte lagen durchschnittlich bei 22 Prozent und erreichten teils sogar bis zu rund 50 oder gar 60 Prozent.

„I am from Austria“ – oder doch nicht?
Während Frischfleisch in Österreich nach Herkunft gekennzeichnet werden muss, gibt es bei verarbeiteten Produkten wie Grillwürsten oder mariniertem Fleisch keine verpflichtende, flächendeckende Herkunftsangabe.
Doch selbst eine klare Herkunftskennzeichnung würde noch nichts über Tierwohl aussagen.
Österreichische Putenproduzenten etwa stehen durch die ausländische Billigpute unter enormem Preisdruck. Das bedeutet allerdings noch nicht, dass in Österreich bei der Tierhaltung alles in Ordnung ist. Die Rabatt-Analyse verdeutlicht auch die absurde Schieflage bei der Wertigkeit von Produkten. Gemeinsam mit anderen Maßnahmen würde der vom WWF vorgeschlagene Verzicht auf schädliche Rabatte dazu beitragen, den Druck auf die Landwirtschaft zu verringern und angemessene Erzeugerpreise zu fördern.
Heimischer Fleischkonsum liegt im weltweiten Spitzenfeld
Mit einem Fleischkonsum von durchschnittlich 64 Kilo pro Person im Jahr liegt Österreich im weltweiten Spitzenfeld und weit über allen wissenschaftlichen Empfehlungen.
Bei der Ernährung hat die Reduktion des Fleischkonsums die größten positiven Effekte für Klima und Gesundheit. Einerseits geht es um weniger und dafür qualitativ besseres Fleisch. Andererseits gibt es immer mehr Alternativen. Die Politik und der Handel sind daher gefordert, eine klima- und umweltfreundliche Ernährung stärker zu unterstützen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Besserer Schutz für wandernde Tierarten
Tiere wie die grüne Meeresschildkröte, die Schneeeule und der Große Hammerhai werden zukünftig besser geschützt. Die Entscheidung fiel auf der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten.
WWF an Bundesregierung: Verzicht auf Energiesparen verschärft Energiekrise
Anhaltendes Verweigern wirksamer Energiespar-Maßnahmen und Kampagnen erhöht Risiko von Versorgungsengpässen – Umdenken der Politik gefordert
Neue WWF-Umfrage zeigt große Unterstützung für Renaturierung in Österreich
76 Prozent halten Renaturierungsmaßnahmen für wichtig – Mehrheit fordert Kanzler-Einsatz für Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Bauarbeiten für Lobau-Autobahn gestartet – WWF kritisiert sündteuren Irrweg
Umweltrisiken und Milliardenkosten sprechen eindeutig gegen neue S1-Autobahn – WWF fordert Ausbau des öffentlichen Verkehrs und flächensparende Raumplanung
Drama um Buckelwal „Timmy“: WWF warnt vor steigenden Gefahren für Wale weltweit
Wachsender Unterwasserlärm, Schiffsverkehr und Folgen der Klimakrise bringen Wale weltweit unter Druck – WWF fordert verstärkten Schutz, um Risiko für Strandungen zu reduzieren
WWF und VCÖ: Rund 17.000 Hasen jährlich Opfer des Straßenverkehrs
Straßennetz wird zur tödlichen Falle – Zerschneidung der Lebensräume nimmt zu – WWF und VCÖ fordern Stopp der Naturzerstörung
WWF-Erfolg: Comeback der Spitzmaulnashörner in Südafrika
Hoffnung für eine stark bedrohte Art: Durch Schutzmaßnahmen leben wieder 6.487 Spitzmaulnashörner in Südafrika. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr.
WWF: Neues Gesetz bedroht Österreichs letzte intakte Flüsse
Naturschutzorganisation warnt vor „Freibrief für Flussverbauung“ durch EABG – Geplantes Aufweichen des Gewässerschutzes geht weit über EU-Vorgaben hinaus – WWF fordert deutliche Verbesserungen













