Das Tiroler Landesverwaltungsgericht gibt dem WWF recht: Die Tiwag muss wichtige Dokumente rund um den geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal herausgeben. Dazu zählen auch Flutwellenberechnungen und Gefahrenszenarien.
WWF verurteilt Monsterklage gegen Umweltdachverband
Wien, 19. Februar 2014 – Der WWF ist sehr besorgt über die Verwendung des Instruments von existenzbedrohenden Klagen durch Großkonzerne. Die Millionenklage der voestalpine gegen den Umweltdachverband lehnt der WWF ab. Sachliche Kritik sollte auf wissenschaftlicher Basis und nicht vor Gericht in derartigen Klagshöhen diskutiert werden. Mit dieser Klage im Streitwert von fünf Millionen Euro trifft die voestalpine auch die Mitgliedsorganisationen des Umweltdachverbandes und richtet sich auch gegen alle Non-Profit-Organisationen in Österreich, die sich kritisch zum Gebaren eines Unternehmens äußern. „Wenn solche Beispiele Schule machen, dann kann zukünftig die Handlungs- und Kritikfähigkeit der Zivilgesellschaft entscheidend beeinträchtigt werden“, warnt WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides. Das Rechtssystem darf nicht zum Totschlaghammer gegen unliebsame Kritik missbraucht werden. Die Stimmen der Nichtregierungsorganisationen für die Erhaltung unserer Natur dürfen nicht niedergeklagt werden. Der WWF fordert deshalb die sofortige Zurücknahme der Klage durch die voestalpine.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Leiter Medien WWF, Tel. 01-48817-231 E-mail: franko.petri@wwf.at. Website: www.wwf.at.
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Landesverwaltungsgericht gibt WWF recht: Landesenergiekonzern muss Untersuchungen zu klimabedingten Naturgefahren, Flutwellenberechnungen, Alarmpläne und Gefahrenszenarien zum Gepatsch-Speicher herausgeben
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