September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
WWF: Wirtschaftskammer muss Klimaschutz endlich als Chance aufgreifen
Presseaussendung WWF
Wien, 15. April 2016 – Die Umweltorganisation WWF ruft die Wirtschaftskammer auf, einen Vorschlag vorzulegen, wie Klimaschutz, Dekarbonisierung und Energiewende als Chance für die heimische Wirtschaft genutzt werden können. In den vergangenen Monaten haben sowohl Umweltorganisationen, der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich als auch Oesterreichs Energie konstruktive Vorschläge für die österreichische Klima- und Energiepolitik vorgelegt. Der Beitrag der Wirtschaftskammer zur Debatte scheint sich weiterhin hauptsächlich auf das Kritisieren dieser Vorschläge und den Wunsch nach Klimaschutz mit angezogener Handbremse zu beschränken.
„Gebetsmühlenartige Wiederholungen, dass CO2-Emissionsrechte billig sein müssen, weil sonst die Industrie abwandert, sind spätestens seit der Klimavereinbarung von Paris kein sinnvoller Beitrag zur Debatte über eine zukunftsfähige Standortpolitik mehr“, so Jurrien Westerhof, politischer Leiter von WWF Österreich. „Ein Staat wie Schweden zeigt, dass man mit einer wirksamen CO2-Abgabe eine effektive Wirtschaftspolitik betreiben kann. Das Land schneidet damit in zahlreichen Wirtschaftsrankings besser ab als Österreich. Die jetzt anlaufende Entwicklung einer österreichischen Energie- und Klimastrategie ist für die Wirtschaftskammer die beste Gelegenheit zu zeigen, dass sie die Zeichen der Zeit verstanden haben“.
Weitere Informationen:
Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231 oder per E-Mail: franko.petri@wwf.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
„Reh umgefahren. Halb so Wild“: WWF legt Beschwerde beim Werberat ein
Naturschutzorganisation kritisiert Verharmlosung von Tierleid und fordert Rücknahme des Smile-Sujets – Werberat sollte sich als klares Signal für Werbestopp oder Sujetwechsel aussprechen
WWF kritisiert späten und lückenhaften Start des Wasser-Registers
Umweltschutzorganisation fordert raschere Umsetzung und umfangreichere Erfassung der Wassernutzung – WWF warnt vor „blinden Flecken“ im Wasserentnahme-Register
Welttierschutztag: WWF fordert Ende der Verfolgung geschützter Wildtiere
Wolfsabschüsse auf Rekordniveau, Tötungskontingente für über 1.000 Biber – WWF: Bund und Länder müssen Prävention und Artenschutz stärken
WWF zu Wolfsabschuss in Arzl: DNA-Befund weist Goldschakal nach
Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben
WWF: Tiwag will Gefahrenanalysen weiter geheim halten
Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant
WWF kritisiert zynische Werbung mit Tierleid: Versicherungsanbieter muss Kampagne stoppen
„Reh umgefahren – halb so wild“: Versicherung verharmlost Wildunfälle – WWF fordert Rücknahme des Sujets und verantwortungsvolle Werbung
WWF: Österreich verschwendet täglich rund 140 Lkw-Ladungen Lebensmittel
Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
WWF warnt vor Ausweitung von Kärntens rechtswidriger Abschusspolitik
Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen










