EU-Kommission kündigt Überprüfung zentraler Naturschutz-Richtlinien für 2027 an – WWF warnt vor leichteren Abschüssen und mehr Eingriffen in Schutzgebiete – „Wild sein ist kein Verbrechen“
WWF zum Staatsziel Wirtschaftswachstum: Runter von der Tagesordnung des Verfassungsausschusses
Wien, 21. Juni 2017. Die Umweltorganisation WWF übt massive Kritik an der Bundesregierung, die mit Unterstützung der FPÖ das Staatszielgesetz Wirtschaftswachstum durchzudrücken versucht. „Das drohende Schadenspotenzial für die Umwelt ist enorm, wir fordern die Bundesregierung daher auf, diese tiefe und nachhaltige Zäsur der Umweltpolitik zu stoppen und daher von der Tagesordnung des Verfassungsausschusses zu nehmen“, so Jurrien Westerhof, politischer Leiter des WWF Österreich.
Kommt es tatsächlich zu dieser Gesetzesänderung, „dann ist das ein Faustschlag gegen die gesamte Umweltschutzarbeit. Wir würden ganz schnell wieder in der Zeit vor Zwentendorf und Hainburg landen, und das wäre ein Erbe, das auch dieser scheidenden Bundesregierung nicht würdig wäre“, so Westerhof und abschließend: „Wer diesem Unfug zustimmt, lässt sich vor den Karren der Betonierer-Lobby spannen und nimmt nachhaltige Schäden für die Umwelt sehenden Auges in Kauf.“
Rückfragehinweis:
Mag. Gerhard Auer, WWF Pressesprecher, 0676 83488231, gerhard.auer@wwf.at
Jurrien Westerhof, politischer Leiter WWF Österreich, 0664 6126701, jurrien.westerhof@wwf.at
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