September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
Zehn Jahre WWF Earth Hour
WWF Presseaussendung
Wien, 19. Februar 2016 – Die WWF Earth Hour feiert heuer ihr zehnjähriges Bestehen. Am Samstag, den 19. März, werden von 20.30 bis 21.30 Uhr weltweit wieder die Lichter ausgehen. Im letzten Jahr wurden 10.400 berühmte Wahrzeichen, Monumente und Gebäude in mehr als 7.000 Städten und Gemeinden in 172 Ländern verdunkelt. Hunderte Millionen Menschen wurden erreicht. Alle Landeshauptstädte in Österreich werden auch heuer wieder die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen für eine Stunde abschalten. In Salzburg bleibt neben der Festung fast die gesamte Altstadt im Dunkeln. Die weltgrößte Aktion für den Klimaschutz wird neben internationalen Persönlichkeiten wie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon auch von Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, Umweltminister Andrä Rupprechter und Außenminister Sebastian Kurz unterstützt. In Österreich bewerben das Event zahlreiche Unternehmen, darunter Hofer, IKEA und A1 TELEKOM AUSTRIA. Insgesamt rechnet der WWF heuer mit knapp 500 Denkmälern und Gebäuden, die am 19. März in allen Bundesländern für eine Stunde finster sein werden – darunter mehr als 400 Hofer-Filialen. Der WWF Österreich organisiert zum zehnjährigen Jubiläum heuer ein Gewinnspiel, bei dem es viele Preise zu gewinnen gibt, darunter auch ein E-Bike, ein Dinner im Dunkeln und viele Gutscheine: www.earthhour.at. „Nach der historischen UN-Klimakonferenz in Paris kommt es darauf an, dass neben den politischen Rahmenbedingungen das Bewusstsein für den Klimaschutz auch die Köpfe und Herzen der Menschen erreicht“, so WWF-Sprecher Franko Petri.
Die globale Aktion für das Abschalten des Lichts für eine Stunde wurde auch ein Motor für zahlreiche Initiativen zum Klimaschutz. In Kasachstan und Uganda wurden mehr als 17 Millionen Bäume gepflanzt. Effektive Biogas-Öfen in Nepal und andere umweltfreundliche Techniken halfen die Lebensbedingungen von Bauern und Fischern in Entwicklungsländern zu verbessern. Die Botschaft von Energiesparen und Klimaschutz wurde in mehr als 15.000 Schulen in Indien getragen.
Die vom WWF gegründete weltweit größte Aktion für den Klimaschutz startete 2007 in der australischen Stadt Sydney. Inzwischen erreicht die Earth Hour über soziale Medien und zahlreiche Aktionen mehr als eine Milliarde Menschen weltweit. Die Beleuchtung vieler Sehenswürdigkeiten auf allen Kontinenten wird regelmäßig abgeschaltet – darunter die Akropolis, der Eiffelturm und die höchsten Wolkenkratzer der Welt in Taipeh und Dubai, das Brandenburger Tor und der Tafelberg in Kapstadt.
Die UN-Klimakonferenz in Paris (COP 21) war für den WWF eine wichtige Station im Kampf gegen den Klimawandel. Weltweit muss nun der Energieverbrauch reduziert und fossile Energieträger bis 2050 durch erneuerbare ersetzt werden. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten müssen Unternehmen, Städte, Gemeinden, Organisationen und Menschen aber auch selbst aktiv werden um die Erderwärmung unter 1,5 Grad Celsius zu halten und unsere Zivilisation und die Artenvielfalt zu schützen und zu bewahren. Der WWF ruft heuer wieder alle Menschen in Österreich auf am 19. März um 20.30 Uhr ein Zeichen zu setzen und die Lichter für eine Stunde abzuschalten. „Noch wichtig ist es aber klimabewusster zu leben, Energie zu sparen und erneuerbaren Energien einzusetzen, wo es geht“, so Petri. Städte, Gemeinden, Unternehmen und Organisationen können sich mit ihren Initiativen beim WWF als Teilnehmer der Earth Hour anmelden.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, WWF-Sprecher für die Earth Hour, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at. Factsheet, Unterstützer, Fotos, Energiespartipps und weitere Informationen auf www.earthhour.at. Link zur Earth Hour International und zu den weltweiten Projekten: www.earthhour.org.
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