Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Am Samstag, 28. März, setzen Menschen auf der ganzen Welt ein sichtbares Zeichen für Klima- und Naturschutz: Die WWF Earth Hour findet bereits zum 20. Mal statt. Von 20:30 bis 21:30 Uhr Ortszeit schalten weltweit berühmte Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten für eine Stunde das Licht aus. Jährlich beteiligen sich Millionen Menschen an der Initiative, die der WWF 2007 in Sydney ins Leben gerufen hat.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterstützt die WWF-Initiative und ruft zur Teilnahme auf: „Klimaschutz ist in den letzten Jahren oft im Schatten gestanden, viele Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger bremsen weiterhin mit aller Kraft oder – schlimmer noch – haben den Rückwärtsgang eingelegt. Mit dem gemeinsamen Zeichen der Earth Hour für den Klimaschutz erinnern wir daran, dass wir viel mehr tun müssen, um unser Klima – um uns – zu schützen. Denn im Rückwärtsgang werden wir keine Klimaziele erreichen“, sagt Van der Bellen.
WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides bezeichnet die Earth Hour als „weltweiten Weckruf“ an die Politik. „Angesichts der Klima- und Biodiversitätskrise ist entschlossenes Handeln dringender denn je. Alle politisch Verantwortlichen stehen in der Pflicht“, sagt Johanides. „Die fortschreitende Erderhitzung und der dramatische Verlust unserer natürlichen Lebensgrundlagen zählen zu den größten Bedrohungen für Sicherheit und Wohlstand. Deshalb müssen Klima- und Naturschutz auch inmitten geopolitischer Krisen oberste Priorität haben.“
Über die WWF Earth Hour
Die WWF Earth Hour hat sich seit ihrer ersten Auflage am 31. März 2007 zu einer der größten Klima- und Umweltschutzaktionen entwickelt. Neben dem symbolischen Licht-Aus-Moment sollen möglichst viele Menschen „eine Stunde für die Erde“ widmen. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen und konkretes Engagement zu fördern. Tipps für Gemeinden, Unternehmen und Haushalte stellt der WWF auf seiner Website zur Verfügung.
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