WWF kritisiert EU-rechtswidrige Verordnungen und ausgehebelte Einzelfallprüfungen – Tötungen können zwei Jahrgänge von Jungtieren treffen – Vorrang für Prävention gefordert
50 Jahre WWF: Jubiläum für die Rettung des Planeten Erde
Wien 10.04.2011- Der WWF feiert in knapp zwei Wochen sein 50-jähriges Bestehen und damit seine zahlreichen Erfolge für einen Planeten, auf dem Mensch und Tierwelt ihren Platz haben. Die von Verschwörungstheorien umrankte und bewegte Geschichte der Umweltorganisation wurde nun in Form eines neuen Werkes aufgearbeitet. Dem Schweizer Historiker Alexis Schwarzenbach wurden vom WWF alle Archive geöffnet um Vergangenheit und Gegenwart der größten Naturschutzorganisation der Welt zu beschreiben. "Die Geschichte des WWF ist vor allem in der Gründungsphase die Geschichte einiger Mächtigen des 20. Jahrhunderts und ihrer Liebe zur Natur, die ihren Einfluss nicht nur für sich selbst sondern auch für die kommenden Generationen genutzt haben. Heute ist der WWF längst eine Organisation geworden, die durch die Unterstützung ihrer Spender Tausende von Projekten weltweit betreiben kann", betont WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger anlässlich des Jubiläums. "Aus der Vielfältigkeit unserer Vergangenheit haben sich heute unsere klaren Grundsätze entwickelt. Wir begrüßen daher das erste Buch, das sich der Geschichte des WWF widmet", so Aichberger.
Der WWF feiert in knapp zwei Wochen sein 50-jähriges Bestehen und amit seine zahlreichen Erfolge für einen Planeten, auf dem Mensch und Tierwelt ihren Platz haben. Die von Verschwörungstheorien umrankte und bewegte Geschichte der Umweltorganisation wurde nun in Form eines neuen Werkes aufgearbeitet. Dem Schweizer Historiker Alexis Schwarzenbach wurden vom WWF alle Archive geöffnet um Vergangenheit und Gegenwart der größten Naturschutzorganisation der Welt zu beschreiben. "Die Geschichte des WWF ist vor allem in der Gründungsphase die Geschichte einiger Mächtigen des 20.
Jahrhunderts und ihrer Liebe zur Natur, die ihren Einfluss nicht nur für sich selbst sondern auch für die kommenden Generationen genutzt haben. Heute ist der WWF längst eine Organisation geworden, die durch die Unterstützung ihrer Spender Tausende von Projekten weltweit betreiben kann", betont WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger anlässlich des Jubiläums. "Aus der Vielfältigkeit unserer Vergangenheit haben sich heute unsere klaren Grundsätze entwickelt. Wir begrüßen daher das erste Buch, das sich der Geschichte des WWF widmet", so Aichberger.

Am 29. April 2011 feiert der WWF in Zürich sein 50-jähriges Bestehen anlässlich der Unterzeichnung des "Morges-Manifests" im Jahr 1961zum
internationalen Artenschutz durch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Jahrzehnte vor dem Baumsterben, dem Klimawandel, den Gefahren der Gentechnik und atomaren Super-GAUs definierte der WWF bereits damals seine Umweltphilosophie. Zu Beginn war der WWF eine sehr elitäre Organisation von Milliardären, gekrönten Häuptern,
internationalen Stars und Industriekapitänen. Manche von ihnen waren
Großwildjäger wie die Gründungsmitglieder Prinz Philip, Gemahl der
britischen Königin Elizabeth II. oder Prinz Bernhard von den Niederlanden, der sogar WWF-Präsident wurde. Auch unterstützten zahlreiche Großindustrielle wie Luc Hoffmann seit Jahrzehnten den Kampf des WWF zum Artenschutz. "Die kommerzielle Großwildjagd, so wie sie heute betrieben wird, ist eine der größten Gefahren für Arten wie den Tiger. Daher setzen wir uns intensiv dagegen ein", so Aichberger.

Der WWF unterstützte in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Organisationen im Kampf um die Rettung von Tieren und ihren Lebensräumen. Auch Greenpeace bekam vom WWF eine Finanzierung für das erste Schiff, die "Rainbow Warrior", im Kampf gegen Atomversuche und die Abschlachtung der Wale. Die Umweltorganisation nahm in den ersten Jahren seiner Geschichte zur Finanzierung ihrer Arbeit auch Spenden von Firmen wie Shell. Heute arbeitet der WWF nur noch mit Unternehmen zusammen, die die WWF-Kriterien erfüllen. Die Mitglieder der WWF CLIMATE GROUP müssen 15 Prozent ihrer Treibhausgase einsparen. Der WWF kooperiert heute mit Unternehmen wie IKEA oder Coca Cola, um die Wirtschaft zu verändern. "Denn ökologisches Denken ist nichts anderes
als ökonomisches Denken – das intelligente Haushalten mit den begrenzten Ressourcen dieses Planeten", so Aichberger. Schon heute verbrauchen wir einen halben Planeten zuviel, 2030 werden wir zwei Planeten brauchen. Schuld daran sind nicht nur die Politik und die Wirtschaft sondern auch unser eigenes Konsumverhalten. Politisches Lobbying, Kooperationen mit der Wirtschaft und Bewusstseinsarbeit sind die Methoden des WWF in seinen Projekten. "Wir sind alle Teil des Problems und können auch Teil der Lösung werden. Dafür steht und kämpft der WWF", so Aichberger.

Die tendenziösen und einseitigen Ausssagen im aktuellen profil der kommenden Woche weist der WWF schärfstens zurück. "Der WWF ist kein ’intriganter Eliteclub’ sondern eine Organisation, die ihre Kontakte zu Politik und Wirtschaft nutzt um diesen Planeten ein Stück besser zu machen. Dazu gehört es auch die dringenden finanziellen Mittel aufzutreiben, die Naturschutzprojekte erst möglich machen", so Aichberger. "Von einem Magazin wie dem profil hätten wir uns nicht nur Sensationsmache zu längst bekannten Details der WWF-Geschichte sondern auch eine Würdigung unserer Erfolge erwartet", so Aichberger.
Der WWF kritisiert auch, dass mit dem Autor des WWF-Buches kein Interview gemacht wurde wie z. B. in der Welt Mobil. Der Autor des Buches, Alexis Schwarzenbach, würdigt den WWF, dass er "so viel Offenheit für den Blick eines Außenstehenden hat". "Ziel des WWF war es keine Jubelbroschüre seiner Geschichte zu machen sondern eine wissenschaftliche Darstellung seiner Vergangenheit", so Aichberger.
Rückfragehinweis:
MMag. Franko Petri, Leiter Medien WWF
Tel. 01/488 17 231 Email: franko.petri@wwf.at
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