Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
WWF-Erfolg: Tiger kehren in indischen Nationalpark zurück
Tiefe Wälder, ausreichend Beutetiere und zahlreiche Wasserquellen: Eigentlich ist der Rajaji-Nationalpark ein gut geeigneter Lebensraum für Tiger. Zudem liegt er nur 170 Kilometer nordwestlich vom Corbett-Nationalpark, dem Ort mit der höchsten Tigerdichte weltweit. Trotzdem galt der Rajaji-Nationalpark lange als nahezu unbewohnt von Tigern. Nur zwei Tigerinnen lebten dort und auch Nachwuchs blieb aus.
Doch seit 2020 unterstützt der WWF ein Umsiedlungsprojekt, das dem Schutzgebiet neues Leben einhaucht. Nach einem Männchen und 3 Weibchen wurde im Juli 2025 bereits der fünfte Tiger aus dem Corbett-Nationalpark in die Region gebracht. 5 weitere sollen noch folgen. Die Bewegungen aller Tiger können durch Satellitenhalsbändern verfolgt werden. Zusätzlich kümmern sich Teams im Gelände um den Schutz der Tiger. Besonders schön: Die beiden umgesiedelten Tigerinnen haben bereits insgesamt 5 Junge zur Welt gebracht, wie Aufnahmen von Wildtierkameras zeigen.
Die Rückkehr der Großkatzen sichert nicht nur die Zukunft der Tiger im Rajaji-Nationalpark, sondern stärkt zukünftig auch die Vernetzung der umliegenden Waldgebiete. So entsteht ein zusammenhängender Lebensraum, in dem Tiger langfristig überleben und sich ausbreiten können. Denn Straßen und Schienen rund um den Corbett-Nationalpark zerschneiden die Lebensräume der Tiger. Der WWF arbeitet intensiv am Schutz der Tiger und erhält unter anderem wichtige Wanderkorridore, unterstützt Schutzgebiete und bekämpft Wilderei.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus
Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Neue Zahlen: Möglicher Stromverbrauch entspricht fast einem Drittel des Stromverbrauchs von ganz Oberösterreich – Gesamter Ausbau muss Umweltprüfung durchlaufen – Stromhunger darf nicht auf Natur abgewälzt werden
Huchensterben in der Ybbs: WWF warnt vor tödlichen Wanderhindernissen
Fotos zeigen stark gefährdete Fische vor Kraftwerksbarrieren – WWF fordert funktionsfähige Fischaufstiege und durchgängige Flüsse als Schutz vor zunehmender Hitze
WWF-Erfolg: Tiwag muss Gefahrenanalysen herausgeben
Das Tiroler Landesverwaltungsgericht gibt dem WWF recht: Die Tiwag muss wichtige Dokumente rund um den geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal herausgeben. Dazu zählen auch Flutwellenberechnungen und Gefahrenszenarien.
WWF-Untersuchung: Wildfluss-Heuschrecken am Tiroler Inn verschwunden
Drei stark gefährdete Arten nur noch am Zubringer Ötztaler Ache nachweisbar – Flussverbauungen und Wasserableitungen setzen letzte Lebensräume unter Druck – WWF fordert großflächige Renaturierungen
WWF: Gericht verpflichtet Tiwag zur Herausgabe von Gefahrenanalysen
Landesverwaltungsgericht gibt WWF recht: Landesenergiekonzern muss Untersuchungen zu klimabedingten Naturgefahren, Flutwellenberechnungen, Alarmpläne und Gefahrenszenarien zum Gepatsch-Speicher herausgeben













