Gefährdete Vogelarten brüten am Inn – Steigende Bestände bei Flussuferläufern geben Hoffnung – Naturschutzorganisationen warnen vor Störungen durch Menschen
Good News: Seltene Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren
Gleich zwei Neugeborene schmiegt das Gorillaweibchen Mafuko an ihre Brust! Im Dschungel der Demokratischen Republik Kongo haben Mitarbeiter:innen des Nationalparks des Virunga-Nationalparks Anfang Jänner die seltene Zwillingsgeburt entdeckt. Die 22-jährige Mafuko und ihre beiden Babys erhalten nun besonderen Schutz durch die Verwaltung des Nationalparks und die frischgebackene Familie wird engmaschig überwacht. Denn der Virunga-Nationalpark liegt inmitten des Kriegsgebietes in der Demokratischen Republik Kongo. Milizen dringen immer wieder auch in den Virunga-Park vor und töten dort Berggorillas sowie Wildhüter:innen.
Dass Menschenaffen Zwillinge auf die Welt bringen, ist sehr selten. Gerade in den ersten Monaten ist es für die Mütter äußerst anstrengend, denn Milchproduktion und Energiebedarf für zwei Säuglinge gleichzeitig bereitzustellen ist kräftezehrend. Zudem sind Gorillaweibchen alleinerziehend, der Vater spielt beim Aufziehen der Jungtiere in den ersten Monaten nicht direkt eine Rolle. Für ihre eigene Nahrungssuche muss das Gorillaweibchen weite Strecken zurücklegen und dabei gleich zwei Babys tragen. 2016 hatte Mafuko schon einmal Zwillinge geboren, die aber leider innerhalb der ersten Woche gestorben sind.
Der WWF setzt sich für den Schutz von Berggorillas wie Mafuko und ihren Jungtieren ein. Insgesamt gibt es noch ungefähr 1.060 gefährdete Berggorillas. Ihr Lebensraum ist mittlerweile sehr eng geworden: Sie leben nur in geschützten Gebieten im Dreiländereck der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Uganda sowie im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda.
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