Studie der Uni Graz zeigt steigende Kosten des Nicht-Handelns – WWF fordert verbindliche Klimaziele, Abbau klimaschädlicher Förderungen und mehr natürlichen Schutz vor Extremwetter
WWF kritisiert Spritpreis-Populismus der Bundesregierung

Die Umweltschutzorganisation WWF kritisiert den „Spritpreis-Populismus“ der Bundesregierung und fordert statt der geplanten Mineralölsteuer-Senkung ein Sofort-Paket für klimafreundliche Mobilität – darunter eine spürbare Vergünstigung des Klimatickets, eine rasche Öffi-Offensive und der Ausbau sicherer Radwege. „Symptombekämpfung ist zu wenig. Die beste Antwort auf hohe Treibstoffpreise ist ein Verkehrssystem, in dem Menschen auch ohne teuren Sprit zuverlässig mobil bleiben. Wer die Menschen wirklich entlasten will, muss vor allem Öffis ausbauen und klimafreundliche Angebote attraktiver machen“, sagt WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer. Bisher habe die Regierung hier vor allem kontraproduktive Anreize gesetzt und sowohl das Klimaticket massiv verteuert als auch die Ausbaupläne der ÖBB zusammengestrichen.
Für den langfristigen Ausstieg aus Öl und Gas fordert der WWF den raschen Beschluss grundlegender Reformen von der Bundesregierung. „Der Weg aus der fossilen Preisfalle muss über Maßnahmen führen, die an den Wurzeln der Probleme ansetzen. Wer die Energieverschwendung reduziert, fossile Milliarden umschichtet und natürliche Schutzmaßnahmen priorisiert, macht Österreich unabhängiger und krisenfester. Das reduziert Kosten, Emissionen und geopolitische Risiken“, sagt WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer.
Der WWF hat erst kürzlich ein Fünf-Punkte-Paket für den Ausstieg aus der fossilen Preisfalle vorgelegt: LINK
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