Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
Earth Hour: UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ruft zum Mitmachen auf
Wien, Freitag, 30. März 2012 – Zahlreiche einflussreiche Organisationen und auch die Vereinten Nationen rufen heuer zur Teilnahme an der Earth Hour auf. Morgen Samstag werden ab 20.30 Uhr weltweit für eine Stunde die Lichter entlang der Zeitzonen ausgehen. Die größte Aktion der Welt bewegt sich in 24 Stunden rund um den Globus. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ruft die Welt auf aus Solidarität mit den 20 Prozent der Weltbevölkerung an der Aktion teilzunehmen, die keinen Zugang zu Strom haben. „Wenn wir morgen alle verdunkeln, können wir zusammen eine hellere Zukunft schaffen“, so Ki-moon. Als Zeichen für die Christenheit beim Klimaschutz mitzumachen wird auch der Vatikan die Beleuchtung der Kuppel des 136 Meter hohen Petersdoms abschalten. In Österreich nehmen mehr als 30 Städte und Gemeinden sowie zahlreiche Unternehmen und mehrere Organisationen teil.
Neben UN-Generalsekretär Ban Ki-moon unterstützen auch UNESCO-Generalsekretärin Irina Bokova, Luc Panissod, Generalsekretär der Welt-Pfadfinderorganisation und der internationale Greenpeace-Direktor Kumi Naidoo die Earth Hour. Bokova ruft die Verantwortlichen auf, die Lichter aller Stätten des Weltkulturerbes der UNESCO abzuschalten. Panissod ruft alle Pfadfinder am Samstag zum Mitmachen auf. Naidoo will während des Erdgipfels in Rio de Janeiro im Juni seinen Bart grün einfärben, wenn 10.000 Menschen eine Aktion für einen grünen, friedlichen Planeten setzen. Der internationale WWF-Direktor Jim Leape kündigte an selber mitzuhelfen einen bedrohten Blauflossen-Tunfisch zu fangen und ihn mit einem Sender zu versehen. Damit können die Fische besser untersucht und die Bestände besser geschützt werden. „I Will If You Will“, nennt sich die Aktion, die der WWF in Kooperation mit Youtube heuer betreibt. Weitere Beispiele finden sich auf http://www.youtube.com/earthhour.
Alle Landeshauptstädte schalten am 31. März die Lichter ihrer Wahrzeichen ab: in Innsbruck die gesamte Altstadt, in Bregenz der Martinsturm, in St. Pölten das Rathaus und das Stadtmuseum, in Graz der Uhrturm, in Klagenfurt der Lindwurm, in Linz das Ars Electronica Center, das Lentos Kunstmuseum und die Effektbeleuchtung der Nibelungen-, Eisenbahn- und Autobahnbrücke, in Eisenstadt das Schloss Esterházy und die Martinskaserne, in Salzburg der Altstadtbereich mit den Kirchen, dem Mozartbrunnen und der Festung Hohensalzburg und in Wien das Rathaus, die Fassade des Schlosses Schönbrunn, das Schloss Belvedere und der Arsenalturm. Außerdem haben Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann und Umweltminister Niki Berlakovich zugesagt die Lichter in ihren Gebäuden abzuschalten. Zudem werden der Uniqa Tower, acht große Hotels der Austria Hotels und das Sofitel Vienna Stephansdom dunkel sein. In Innsbruck findet ein großes Festival mit einem umfangreichen Begleitprogramm statt. In Klagenfurt treffen sich die Menschen abends mit Kerzen vor dem verdunkelten Lindwurm.
Die Lichter von tausenden Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt werden morgen dunkel sein, z.B. der Buckingham-Palast, die Chinesische Mauer, der Eiffelturm, das Burj Khalifa, das Atomium, Notre Dame und der Königspalast in Bangkok. Die Earth Hour wird von zahlreichen Prominenten unterstützt, darunter von dem Topmodel Miranda Kerr, der TV-Köchin Sarah Wiener, dem Astronaut Andre Kuipers auf der internationalen Raumstation ISS und dem Ex-Vizepräsidenten Al Gore. In Österreich nehmen viele Unternehmen, WWF-Partner und Hotelketten teil und rufen Kunden und Mitarbeiter zum Mitmachen auf. Auch die katholische Kirche, die evangelische Jugend in Vorarlberg und die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs unterstützen die Earth Hour 2012.
Factsheets, Videos, Partner und weitere Informationen auf www.earthhour.at.
Fotos und Earth-Hour-Logo in Druckqualität auf Anfrage.
Earth Hour Festival in Innsbruck: www.earthhourfestival.com.
Fotos der letzten Jahre: http://www.flickr.com/photos/earthhour_global/sets/72157627855444345/
Weiteres Foto- und Videomaterial: http://www.earthhour.org/media-centre/images
http://www.earthhour.org/media-centre/videos
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Leiter Medien WWF, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf
WWF-Klimaschutz-Monitor: Schlechte Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko
Analyse nach erstem Jahr der Dreier-Koalition zeigt große Defizite – Bundesregierung verspielt Erreichen der Klimaziele und erzeugt Milliardenrisiken für Budget – WWF fordert Kurskorrektur
Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme
Video: Animation zeigt Klimarisiken im Kaunertal
Eine ZDF-Animation zeigt, was passieren könnte, wenn ein Felssturz den Gepatsch-Stausee trifft.
Notruf vom Nordpol: WWF warnt vor zunehmenden Gefahren für die arktische Tierwelt
Eisbären, Walrosse und Ringelrobben leiden unter Klimakrise und Öl-Industrie – WWF fordert konsequenten Ausstieg aus fossiler Energie und wirksam geschützte Rückzugsräume
Good News: Seltene Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren
Seltene Neuigkeiten aus dem Virunga-Nationalpark: Gorillaweibchen Mafuko hat Zwillinge bekommen!
„Achtung Gefahr“: WWF protestiert mit 20-Meter-Banner gegen Kaunertal-Ausbau
Massive Gefahren für Bevölkerung und Natur weiterhin ungeklärt – UVP-Unterlagen „skandalös unvollständig“ – WWF macht mit Riesen-Banner auf Sicherheitsrisiken aufmerksam
Nach Massen-Fischsterben: WWF fordert Wasser-Rettungspaket für Untere Lobau
Naturschutzorganisation: Langjähriger Wassermangel wirkt sich in niederschlagsarmen und kälteren Wintern besonders fatal für Fische aus – Stadt Wien sollte rasch mit Gegenmaßnahmen starten













