Steigende Klimarisiken erfordern mehr Transparenz und Vorsorge – Minister Totschnig soll bis Jahresende Klima-Sicherheitsbericht vorlegen – Stopp für riskanten Kaunertal-Ausbau gefordert
Danube Clean up 2015: WWF Jugendgruppe räumt die Donau auf
Haslau/Wien, 14. September 2015 – Vergangenen Sonntag fand der neunte „Danube Clean up“ statt. Organisiert von der WWF Jugendgruppe „Generation Earth“, fanden sich 19 Jugendliche im Nationalpark Donau-Auen ein. Dort befreiten sie einen Tag lang die Ufer der Donau zwischen Haslau und Regelsbrunn von Unrat. „Es ist zum Teil wirklich schockierend, wie viel Müll hier diese einzigartige Naturlandschaft verschmutzt,“ meint Valentin Lechner, Mitglied der Jugendgruppe „Generation Earth“.
Heuer sammelten die Jugendlichen von „Generation Earth“ 52 Säcke à 100 Liter an Müll ein. Ausgerüstet mit Müllsäcken und Handschuhen entdecken die SchülerInnen, StudentInnen und Zivildiener neben alten Plastikflaschen und –taschen auch allerhand Erstaunliches wie Traktor- und Autorreifen.
„Die Müllsammelaktion zeigt uns auf, wie unachtsam viele Menschen mit der Natur umgehen. Dabei wäre es jedem Einzelnen möglich, selbst etwas dagegen zu tun. Müll reduzieren, Verpackungen wenn möglich wiederverwenden und anschließend fachgerecht zu recyceln ist kein großer Aufwand, bringt uns aber allen was, “ meint Annabel Geschwandtner, Teilnehmerin der Müllsammelaktion und angehende Studentin der Universität für Bodenkultur in Wien.
Insgesamt befreiten die Jugendlichen von Generation Earth an die zwei Kilometer an Flussufer von Müll. Im Nationalpark Donau-Auen ist das die dritte Müllsammelaktion der Jugendgruppe. Ronald Hillerbrand, Gebietsbetreuer im Nationalpark Donau-Auen zeigt sich sehr erfreut über das wiederkehrende Engagement: „ Wir freuen uns sehr über die Unterstützung so vieler freiwilliger HelferInnen. Ohne sie wäre es kaum möglich, die Unmengen an Schwemmmüll, die die Donau mit sich trägt und die sich auch in unserem Schutzgebiet ablagern, laufend zu beseitigen.“
Ende September startet der neue Trainingslehrgang der WWF Jugendgruppe Generation Earth! Jugendliche und junge Erwachsene können sich noch bis zum 18. September für das erste der fünf Action Leader Trainings anmelden. Dieses wird von 30. September bis zum 4. Oktober im niederösterreichischen Heidenreichstein stattfinden. Mehr dazu gibt es unter: https://www.wwf.at/de/generationearth-join/
Der Danube Clean up 2015 wurde von der Initiative „Mutter Erde“ gefördert.
Rückfragehinweis:
Theresa Gral, Pressesprecherin WWF Österreich, Tel.: +43-1-48817-216,
E-Mail: theresa.gral@wwf.at
„Generation Earth“ WWF Netzwerk für junge, engagierte Menschen
Das WWF-Netzwerk „Generation Earth“ (zuvor als YTAE aktiv) besteht aus jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Die naturbegeisterten, hoch motivierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen absolvieren ein umfangreiches Trainingsprogramm und setzen spannende Umweltprojekte um. Im Rahmen des Trainingsprogrammes behandeln sie ein breites Themenfeld – von Umweltschutzthemen über Projektmanagement bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit – und setzen sich gemeinsam aktiv für den Schutz unserer Umwelt ein.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Rechenzentrum Stetten: WWF fordert Stopp der Umwidmung auf der grünen Wiese
4,3 Hektar Ackerfläche sollen zu Bauland werden – Naturschutzorganisation verlangt Prüfung von Brachflächen und Offenlegung aller Umweltfolgen
WWF zu CO₂-Speicherung: CCS nur für unvermeidbare Restemissionen
Umweltschutzorganisation warnt vor Freibrief für fossile Geschäftsmodelle – Vorrang für Emissionsvermeidung – Strenge Grenzen bei geplanter Öffnung für CO₂-Speicherung
Finale bei Österreichs Flusswahl: Noch bis 1. September abstimmen
Neun Flüsse aus allen Bundesländern stehen zur Wahl – Extreme Trockenheit und Hitze setzen Gewässer und Fische unter Druck – WWF ruft zu starkem Zeichen für lebendige Flüsse auf
WWF-Erfolg: Brutflöße sorgen für Jungvogel-Boom an der March
Der WWF baut und renoviert künstliche Brutplätze für die Zugvögel. Nun können wir eine positive Bilanz ziehen: Im Gebiet gibt es so viele Jungvögel, wie seit Jahren nicht mehr!
600 Tötungen pro Jahr: WWF kritisiert geplante Biber-Verordnung in Niederösterreich
Drastische Verschärfung bei Biber-Management vorgesehen – Direkte Eingriffe in Lebensraum und Bestand möglich – WWF ortet Freibrief für pauschale Abschüsse
Klimagesetz: WWF begrüßt Klimaneutralität 2040, kritisiert fehlende Verbindlichkeit
Umweltschutzorganisation fordert ambitionierten und verbindlichen Klimafahrplan, andernfalls droht Etikettenschwindel – Fokus auf natürlichen Klimaschutz und Renaturierung gefordert
WWF kritisiert Blockade der Industriellenvereinigung bei wirksamer Klimapolitik
Rahmenbedingungen für Klimaneutralität 2040 längst überfällig – Industriellenvereinigung verhindert zahlreiche Energiegesetze und schadet sich selbst
Trockenheit in Österreich: WWF fordert Schutz des Platzertal-Moors als wichtigen Wasserspeicher
Feuchtgebiete in der Klimakrise immer wichtiger – Kraftwerkspläne bedrohen einzigartiges, hochalpines Moor – WWF fordert Schutz intakter Moore für wertvollen Wasserrückhalt










