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© Hugo Hebbe/WWF France

Frankreich, Italien und Griechenland: WWF-Einsatz im Urlaubsparadies

26. Juni 2026

Wale in Griechenland, der Einsatz für Meeresschutzgebiete in Italien und der Kampf gegen Geisternetze in Frankreich: Wo viele Urlaub machen, setzt sich der WWF mit Projekten für das Mittelmeer und seine Bewohner ein. Auch diesen Sommer sind wir mit unserem Segelboot „Blue Panda“ unterwegs. Wir geben einen Überblick über unsere Schwerpunkte.

Geisternetze in Frankreich

Im April 2026 startete die Blue Panda in ihrem Heimathafen in Marseille. Besonders im Fokus stand hier heuer das Entfernen von Geisternetzen. Das Bergen der für viele Tiere tödlichen Geisternetze ist möglich, aber sehr aufwändig und kostspielig. Es braucht speziell ausgebildete und erfahrene Taucher:innen, die von der Blue Panda aus die Netze in großer Tiefe losschneiden.

Auch im Hafen von Cannes lag die Blue Panda vor Anker – und das während der Internationalen Filmfestspiele. Es war eine einmalige Gelegenheit, unsere Botschaften in den Vordergrund zu rücken und die Medienpräsenz, die dieses weltweite Ereignis mit sich bringt, optimal zu nutzen. Im August kehrt die Blue Panda noch einmal zurück nach Frankreich und wird bis November an der Küste unterwegs sein.

Maritime Schutzgebiete in Italien

Im Juni 2026 ist der WWF mit der Blue Panda auch in Italien unterwegs und wird in Portofino und Porto Ercole Halt machen. Dort sind maritime Schutzgebiete eines unserer Schwerpunktthemen. Denn rund 90% des Mittelmeers sind derzeit nicht geschützt. Das steht in keinem Verhältnis zur ökologischen Bedeutung dieser einzigartigen Meeresregion.

Pottwal

Wale in Griechenland

Im Juli geht es mit der Blue Panda nach Griechenland. Der Hellenische Graben ist das einzige Gebiet im östlichen Mittelmeer, in dem Pottwal-Weibchen nachweislich fressen, gebären und säugen. Doch die dort stark befahrenen Schiffsrouten erhöhen das Risiko von Kollisionen, was bei einer Population von weniger als 200 Tieren im östlichen Mittelmeer dramatisch ist. Der WWF setzt sich für Routenänderungen ein, um Kollisionen zu reduzieren. Griechenland hat bereits ein Warnsystem für Seeleute eingeführt, die Walgebiete durchqueren.

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