Neuer Höchstwert von 30,3 Grad bei Hohenau – Bisheriger Rekord aus 2018 deutlich überschritten – WWF fordert Ausweitung von Renaturierungsprojekten
“Auszeit für die Erde” – WWF Earth Hour findet am 25. März statt
Am Samstag, 25. März findet zum 17. Mal die traditionelle WWF Earth Hour statt. Neben dem symbolischen Lichtabdrehen an zahlreichen Wahrzeichen, öffentlichen Gebäuden und in privaten Haushalten lädt die Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) heuer zur aktiven Teilnahme an Naturschutz- und Bewusstseins-Aktionen ein: “Die Naturzerstörung erreicht weltweit enorme Ausmaße – unsere Erde braucht dringend eine Auszeit! Bei der WWF Earth Hour am 25. März wollen wir auf den notwendigen Schutz unserer verbleibenden Naturräume aufmerksam machen und unserem Planeten etwas zurückgeben”, sagt Joschka Brangs, Sprecher für Biodiversität beim WWF Österreich. Mit der weltweiten Aktion richtet sich die Umweltschutzorganisation besonders an die politischen Entscheidungsträger*innen rund um den Globus: “Es braucht Taten statt leerer Worte. Die Politik muss endlich handeln und die notwendigen Gesetze für den Schutz unseres Klimas und der letzten intakten Naturräume schaffen”, fordert Brangs. Dafür brauche es zum Beispiel ein starkes EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur und in Österreich einen umfassenden Bodenschutz-Vertrag.
Persönliche Möglichkeiten, die 60 Minuten “Auszeit für die Erde” zu gestalten, bieten etwa Müllsammel- oder Begrünungs-Aktionen. Auch mit einem Spaziergang im Wald oder einer Online-Yogastunde des WWF kann ein Zeichen für den Schutz des Planeten gesetzt werden. “Indem wir uns auf die essentielle Rolle der Natur besinnen, selbst anpacken, oder bei einer symbolischen Aktion mitmachen, schaffen wir das notwendige Bewusstsein, sie langfristig zu schützen”, sagt Brangs.
Auf einer digitalen Karte des WWF Österreich können alle ihre persönlichen Aktivitäten eintragen – damit liefert sie nicht nur einen Überblick über die vielfältigen Aktionen, sondern auch Inspiration für jene, die noch nach einer guten Idee suchen. Weitere Tipps, diese “Stunde der Erde” zu gestalten, gibt es hier.
Über die WWF Earth Hour:
Die WWF Earth Hour hat sich zu einer der weltweit größten Klima- und Umweltschutz-Aktionen entwickelt. Nicht nur in Österreich, sondern in der ganzen Welt werden eine Stunde lang symbolisch die Lichter ausgeschaltet (etwa an Wahrzeichen oder öffentlichen Gebäuden) und Aktionen für den Natur- und Klimaschutz gesetzt. Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden sind eingeladen, damit ein gemeinsames Zeichen an die Politik zu senden.
Weitere Informationen unter: www.wwf.at/earthhour
O-Töne und Bilder zur WWF Earth Hour finden Sie zum Download hier.
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Kritik an Linzer “Österreich-Deklaration”: Stillstand beim Bodenschutz wird zementiert
Zitierte ÖROK-Zahlen zeigen massive Zielverfehlung von Bund und Ländern
Hitze – WWF fordert Sonderbudget für Entsiegelung und Renaturierung
Bund und Länder sollen Gemeinden beim Umbau stark versiegelter Orte unterstützen – Zusätzliche Mittel für Begrünung, naturnahe Gewässer und mehr Wasserrückhalt – EU-Renaturierungsgesetz ambitioniert umsetzen
WWF und BirdLife fordern „Aktion scharf gegen Giftköder“
Grausame Geier-Vergiftung im Lesachtal muss Konsequenzen haben – Verbotenes Nervengift für 90 Prozent aller nachgewiesenen Wildtier-Vergiftungen verantwortlich – Seit Jahrzehnten verboten, aber bis heute eingesetzt
WWF: Anhaltende Hitzewelle belastet Wildtiere
Hitze und Trockenheit setzen Amphibien, Jungvögeln und Schmetterlingen besonders zu – WWF fordert mehr Wasserrückhalt und gibt Tipps, um Wildtieren zu helfen
llegaler Tigerhandel: Neuer Report zeigt Schwächen in Südostasiens Justizsystemen
WWF, GuArdean und TRAFFIC analysieren Strafverfolgung in sieben Tiger-Verbreitungsstaaten – Drahtzieher und Geldgeber werden bisher zu selten belangt – WWF fordert verstärkte Kontrollen und internationale Zusammenarbeit
Italienischer Top-Experte kritisiert Tiroler Wolfsabschuss: WWF fordert lückenlose Aufklärung
Zoologe Marco Apollonio bezeichnet Abschuss von Forschungswolf Mirco als „dumm und unnötig“ – WWF verlangt vollständige und transparente Aufklärung durch die Tiroler Landesregierung.
WWF-Erfolg: Mehr Wasser für den Mühlbach
Mehr Wasser, mehr Artenvielfalt: Dank der erfolgreich umgesetzten Maßnahme an der Grenzmur führt der Mühlbach heute mehr als doppelt so viel Wasser wie früher.
Forschungswolf getötet – WWF kritisiert überzogene Abschusspolitik in Tirol
Artenschutzorganisation fordert Kurskorrektur im Wolfsmanagement – Besenderte Wölfe liefern wertvolle Daten für Herdenschutz und Prävention – Italien forscht, Österreich schießt ab










