Hoffnung für eine stark bedrohte Art: Durch Schutzmaßnahmen leben wieder 6.487 Spitzmaulnashörner in Südafrika. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr.
AVISO: Fototermin: Einladung zur Aktion mit 50 Organisationen
„Sperrstund is´! Klima-Zeche zahlen“
vor dem Bundesministerium für Finanzen,
Hintere Zollamtstraße 2a, 1040 Wien.
Wien, 6. Oktober 2009 – Die Verwüstungen, die der Tropensturm "Ketsana" in Manila hinterlassen hat sind nur eines von vielen Beispielen – durch die globale Klimaveränderung häufen sich die Flutkatastrophen, Hitzewellen, Tornados und Hurrikans. Schon jetzt sind die dramatischen Folgen des Klimawandels überall auf der Welt zu spüren. Menschen in Entwicklungsländern haben kaum etwas zu seiner Verursachung beigetragen, trotzdem treffen sie nun die Auswirkungen am härtesten.
Die Zeit, wo wir mit Diskretion Kredit von den Armutsregionen des Südens gefordert haben, ist vorbei: Die Hauptverursacher – die Industrieländer – haben viele Jahrzehnte Treibhausgase „gezecht“ und müssen nun für die Kosten, die der Klimawandel bereits jetzt verursacht, aufkommen.
Auf Einladung der Allianz für Klimagerechtigkeit fordern über 50 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Österreich darf nicht zum „Klima-Zechpreller“ werden!

Zwei Granden der „neuen Wiener(lied)szene“, Birgit Denk und Matthias Kempf, sorgen für die musikalische Untermalung, wenn 50 NGOs – symbolisch für die Millionen von besorgten Österreicher/innen, die sie vertreten – unserer Regierung mit buntem Aktionismus die Klima-Zeche präsentieren.
Nur durch verbindliche Zusagen von Finanzmitteln können die derzeit laufenden Klimaverhandlungen zu einem Erfolg werden und im Dezember auf der Klimakonferenz in Kopenhagen zu einem neuen Klimaabkommen führen. Die Allianz für Klimagerechtigkeit und die sie unterstützenden Organisationen ermutigen die österreichische Bundesregierung, mutige Schritte in Sachen Klimafinanzierung zu unternehmen und damit andere Industriestaaten zu ähnlichem Handeln zu motivieren.
Für Rückfragen:
Mag. Christian Herret, Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar
T: +43 1 4810991-41, M:+676880111071; christian.herret@dka.at
Die Allianz für Klimagerechtigkeit dient als dauerhafte Themenplattform österreichischer Nichtregierungsorganisationen (NROs), die in den Bereichen Umwelt, Entwicklungszusammenarbeit (EZA), Soziales und Humanitäre Hilfe tätig sind. Sie setzt sich für mehr Klimaschutz in Österreich und internationale Klimagerechtigkeit ein und will Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Klima und Entwicklung bei der breiten Öffentlichkeit, MeinungsbildnerInnen, Behörden und EntscheidungsträgerInnen schaffen.
Die Mitliederorganisationen der Allianz für Klimagerechtigkeit sind:
Arche Noah, ARGE Weltläden, Ärzte und Ärztinnen für eine gesunde Umwelt, CARE Österreich, Dreikönigsaktion – Hilfswerk der Katholischen Jungschar, GLOBAL 2000 / Friends of the Earth Austria, GLOBALE VERANTWORTUNG – Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, Greenpeace CEE, HORIZONT 3000, Institut für Umwelt-Friede-Entwicklung (IUFE), Klimabündnis Österreich, Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO), Naturfreunde Internationale, ÖIE-Kärnten / Bündnis für Eine Welt, ÖKOBÜRO – Koordinationsstelle österreichischer Umweltorganisationen, Ökosoziales Forum, Österreichisches Rotes Kreuz (ÖRK), respect – Institut für Integrativen Tourismus & Entwicklung, Worldwide Fund for Nature (WWF) Österreich
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Neues Gesetz bedroht Österreichs letzte intakte Flüsse
Naturschutzorganisation warnt vor „Freibrief für Flussverbauung“ durch EABG – Geplantes Aufweichen des Gewässerschutzes geht weit über EU-Vorgaben hinaus – WWF fordert deutliche Verbesserungen
20 Jahre WWF Earth Hour: Licht aus gegen Energieverschwendung
Jubiläum für eine der größten Klima- und Naturschutz-Aktionen – Berühmte Wahrzeichen, Städte und Gemeinden machen mit – Bundespräsident Van der Bellen unterstützt Aktion in Österreich
WWF: Geplantes Salzburger Landesentwicklungsprogramm befeuert Flächenfraß
Begutachtungsphase endet am Mittwoch: Regelungen für Gewerbeparks und Einkaufszentren sollen auf Kosten wertvoller Böden gelockert werden – WWF fordert Fokus auf Bestand statt Neuwidmung auf der grünen Wiese
Energiekrise: WWF fordert Spritverbrauchsbremse
Aktuelle Stellungnahme zur geplanten Mineralölsteuer-Senkung – Umweltschutzorganisation fordert Energiespar-Programme und Offensive für öffentliche Verkehrsmittel, um hohe Erdölabhängigkeit zu reduzieren
Ostern ohne bitteren Beigeschmack: WWF fordert entwaldungsfreie Lieferketten für Schokolade
Kakao-Anbau setzt Regenwälder unter Druck – Klimakrise treibt Preise an – WWF plädiert für nachhaltigen Konsum zu Ostern und fordert bessere Rückverfolgbarkeit für Kakaoprodukte
Trockenheit im Seewinkel: WWF warnt vor Lebensraumverlust für Zugvögel
Rückkehr der Zugvögel im März – WWF warnt vor dramatischem Verlust der salzhaltigen Lacken im Seewinkel – Säbelschnäbler besonders betroffen
Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten: WWF fordert sichere Routen
Jede vierte wandernde Tierart akut bedroht – WWF fordert grenzüberschreitende Schutz-Korridore – Besonderer Fokus auf Jaguaren und Meeresarten
Winterbilanz Wald: WWF warnt vor Trockenheit und schwierigem Waldjahr 2026
Waldböden zu Frühlingsbeginn vielerorts zu trocken, Wasserspeicher erschöpft – WWF fordert mehr Wasserrückhalt und Renaturierung im Wald













