In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Bild der Woche: Meilenstein im Kampf gegen Hai-Handel
Jetzt ist es bestätigt: Wir feiern einen Meilenstein im Schutz von Haien! In Panama fand die internationale Artenschutzkonferenz CITES statt, am Freitag wurden die getroffenen Entscheidungen im Plenum bestätigt. Eine davon, die uns besonders freut: Nach langen Debatten entschied eine Mehrheit der Staaten, dass 60 zusätzliche Haiarten, 37 Rochenarten und 3 Seegurkenarten in Zukunft nur mehr nachhaltig gehandelt werden können.
Im Kampf gegen den Hai-Handel ist das ein wichtiger Schritt: Es bedeutet, dass die gesamten Familien der Grund- und Hammerhaie sowie der Requiemhaie und 37 zusätzliche Arten von Geigenrochen nur noch legal und nachhaltig gehandelt werden dürfen. Wenn Länder Haiprodukte exportieren, müssen sie nachweisen können, dass der Handel der Hai-Population nicht schadet. Außerdem muss ein legaler Ursprung belegt und eine CITES-Genehmigung vorgelegt werden können. Das könnte dazu führen, dass die Hälfte aller Haiprodukte gelistet und somit verboten wird. Besonders lange wurde der Schutz von Blauhaien (einen Vertreter siehst du auf dem Bild oben) diskutiert – denn sie sind eine der meist gefischten und gehandelten Arten.
Laut Schätzungen werden jedes Jahr mehr als 100 Millionen Haie und Rochen gejagt und getötet. Flossen und Fleisch der Haie werden zu Nahrung weiterverarbeitet. Leberöl und Knorpel werden als Rohstoff in der Pharma- und Kosmetikindustrie verwendet, die Haut zu Leder verarbeitet. Viele Arten sind mittlerweile stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Hier kannst du mehr über die faszinierenden Tiere lesen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus













