Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
COP30: WWF fordert Klima- und Naturschutz-Offensive
Anlässlich der kommenden Weltklimakonferenz (COP 30) in Brasilien fordert der WWF eine Klima- und Naturschutz-Offensive von der Politik, um die globale Erhitzung bis zum Ende des Jahrhunderts auf maximal 1,5 °C zu begrenzen. “Zehn Jahre nach dem Pariser Klimavertrag ist die Weltgemeinschaft weit von ihren damaligen Versprechen entfernt. Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist riesig”, sagt WWF-Klimasprecher Reinhard Uhrig, der mit einem virtuellen Badge an der COP teilnehmen wird. Bisher reichen die Zusagen der Länder in Summe nicht aus, um die Erderhitzung ausreichend schnell und umfassend zu bremsen.
Wichtige Messlatten für die COP sind konkrete Ausstiegspläne aus Kohle, Öl und Gas, ein Nachschärfen der nationalen Klimaschutz-Beiträge, ein Abbau klimaschädlicher Subventionen sowie eine stärkere Rolle für den Naturschutz. “Die Zerstörung und Übernutzung der Natur zählt zu den größten Treibern der Klimakrise. Daher müssen wir sie auf allen Ebenen besser schützen und zerstörte Flächen renaturieren”, sagt WWF-Klimasprecher Reinhard Uhrig. Der enorme Mehrwert natürlicher Schutzmaßnahmen werde immer noch unterschätzt. “Gesunde Wälder, Moore und Flüsse binden CO₂, regulieren Wasser- und Temperaturhaushalt und schützen die Artenvielfalt”, nennt Uhrig konkrete Beispiele.
„Die Weltklimakonferenz bietet inmitten globaler Krisen und Umbrüche eine Plattform für multilaterale Zusammenarbeit. Diese Plattform muss vor allem die Politik bestmöglich für wirksame Lösungen nutzen”, fordert WWF-Klimasprecher Reinhard Uhrig. Zuletzt gab es in allen Bereichen große Defizite: Die Europäische Union hat ihre eigenen Klimaziele mit Tricks und Ausnahmen verwässert, während die österreichische Bundesregierung beim Klimaschutz in vielen Bereichen auf der Bremse steht.
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Auswilderungsprojekt: Tiroler Wisent-Kuh „Ina” erfolgreich im Kaukasus freigelassen
Naturschutzorganisation siedelt Wildrinder in ihrer Heimat Aserbaidschan an – Kuh „Ina” aus Innsbruck ist eines von 18 Tieren – WWF: „Paradebeispiel für internationalen Artenschutz”
Stromanbieter-Check: TIWAG fällt bei Stromanbieter-Check durch
129 heimische Stromanbieter von WWF und GLOBAL 2000 analysiert – TIWAG aufgrund von mangelnder Transparenz und fehlender naturverträglicher Strategie nur auf Platz 116
Stromanbieter-Check: Wenige Vorreiter, viel Intransparenz
WWF und GLOBAL 2000 analysieren 129 heimische Stromanbieter: Nur drei Vorreiter gekürt, schlechtes Zeugnis für viele Landesenergieversorger
Tiwag-Talschaftsverträge: WWF fordert Reformen statt heimlicher Absprachen
Geheime Vereinbarungen erst nach Gerichtsbeschluss offengelegt – WWF fordert volle Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Spielregeln für künftige Verträge
Good News: Neues Jahr bringt Fangverbot für Störe in Bulgarien
Bulgarien hat ein dauerhaftes Fangverbot für Störe in der Donau und im Schwarzen Meer eingeführt. Der WWF Bulgarien spielte dabei eine Schlüsselrolle.
Treibhausgas-Bilanz: WWF warnt vor drohendem Verfehlen der Klimaziele
Ausblick negativ, Österreich nicht auf Kurs für 2030 und 2040 – Verfehlen der Klimaziele wäre „politisches Debakel der Sonderklasse“
WWF zum Ableben von Andreas Pataki
Früherer Bürgermeister von Marchegg und langjähriger Partner im WWF-Auenreservat Marchegg verstorben – WWF würdigt Lebenswerk und Einsatz für Natur
Good News: Abkommen als Meilenstein für Meeresschutz
Das neue Jahr läutet eine neue Ära der Meerespolitik ein: Durch das internationale Abkommen zum Schutz der Hohen See gibt es nun endlich Regeln für zwei Drittel der globalen Meeresfläche.









