Internationale Konferenz berät über Abbau von seltenen Rohstoffen in der Tiefsee Ende Juli – Neue Studie beschreibt globale Negativ-Folgen durch Zerstörung artenreicher Tiefsee-Lebensräume – WWF fordert Stopp der Abbaupläne
Earth Hour 2013: Weltweite Verdunkelung am 23. März
Wien, 28. Februar 2013 – Die Earth Hour ist die größte weltweite Aktion für den Klimaschutz und findet 2013 im siebten Jahr statt. Am 23. März werden wieder zwischen 20.30 bis 21.30 Uhr weltweit die Lichter der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ausgehen. Auch in Österreich haben heuer alle Landeshauptstädte zugesagt die Lichter ihrer Wahrzeichen abzuschalten. Bundeskanzler Werner Faymann schickte eine Grußbotschaft. Mehrere Bundesministerien, darunter bisher Justiz und Wissenschaft und Forschung, unterstützen erstmals die Earth Hour 2013. 14 Wiener Luxushotels, darunter das Hotel Bristol und das Hotel Imperial schalten ihre Außen- und Innenbeleuchtungen ab, informieren ihre Gäste über die Aktion und organisieren eigene Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz. Auch machen zahlreiche österreichische Unternehmen bei der Aktion mit. Der WWF ruft wieder alle Gemeinden Österreichs und alle Privatpersonen auf sich an der Earth Hour zu beteiligen. „Die Earth Hour ist ein symbolisches Zeichen, das jeder ganz einfach setzen kann. Das Ziel der Aktion ist ein globales Bewusstsein für unseren Planeten und den Klimaschutz“, sagt WWF-Sprecher Franko Petri. 2012 erreichte die Earth Hour knapp zwei Milliarden Menschen in 7.000 Städten und Gemeinden aus 152 Ländern. Der WWF Österreich hat die Website www.earthhour.at mit weiteren Informationen, Initiativen, Partnern, Fotos und einem Video mit Frank Hoffmann eingerichtet.
In Österreich haben wieder alle Landeshauptstädte für den 23. März zugesagt ihre Wahrzeichen abzuschalten: in Innsbruck das Goldene Dachl; in Bregenz der Martinsturm; in St. Pölten das Rathaus, Stadtmuseum und Stadtbücherei; in Graz Schlossberg mit Uhrturm, Dom, Herz-Jesu-Kirche, Rathaus und Oper; in Klagenfurt der Lindwurm und das Rathaus; in Linz das Lentos Kunstmuseum; in Eisenstadt das Schloss Esterházy und die Martinskaserne; in Salzburg die Festung Hohensalzburg, die Altstadtkirchen, Denkmäler, Brunnen und das Mozartdenkmal; in Wien die Fassade von Schloss Schönbrunn mit Gloriette, das Schloss Belvedere und der Arsenalturm.
Ebenso beteiligen sich mitgliederstarke Organisationen wie die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs an der Earth Hour. Fast 40 Unternehmen und auch Partner des WWF unterstützen die Aktion. Die Firma LEDON bietet bis Ende März LED-Lampen an, wobei ein Euro vom Verkaufspreis an das WWF-Projekt in den artenreichen March-Thaya-Auen fließt. Die JUFA-Gästehäuser bewerben die Aktion an ihren 40 Standorten. Auch das Möbelhaus IKEA und andere Mitglieder der WWF CLIMATE GROUP planen eigene Aktionen zur Earth Hour.
Die Earth Hour begann 2007 in Sydney, wo sich etwa zwei Millionen Menschen beteiligten. 2012 erreichte die Earth Hour knapp zwei Milliarden Menschen in mehr 7.000 Städten und Gemeinden in 152 Ländern. Tausende Schulen, Organisationen, Unternehmen und öffentliche Körperschaften nahmen an der sechsten Earth Hour 2012 teil. Die Beleuchtung von tausenden Sehenswürdigkeiten auf allen Kontinenten wurde im Rahmen der Earth Hour abgeschaltet. Darunter waren auch der Burj Khalifa, mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt, das Empire State Building, die Bosporus-Brücke, der Schiefe Turm von Pisa, die Sphinx und die Akropolis. Die Earth Hour wird durch zahlreiche international bekannte Persönlichkeiten unterstützt – vom Topmodel Miranda Kerr bis zu UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.
Der WWF ruft alle Menschen in Österreich auf am 23. März um 20.30 Uhr nicht nur die Lichter für eine Stunde abzuschalten sondern auch ein persönliches Zeichen über die Earth Hour hinausgehend zu setzen. „Die Earth Hour ist mehr als eine Dunkelstunde. Energiesparen für Unternehmen, Politiker, Lehrer und Schüler, Familien im Haushalt, Privatpersonen und am Arbeitsplatz muss selbstverständlich werden“, so Petri. „Die Umstellung auf LED-Lampen, weniger Fleisch essen, ein Grad weniger heizen oder mehr Bioprodukte kaufen – sind nur vier einfache Beispiele für den persönlichen Klimaschutz.“
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, WWF-Sprecher für die Earth Hour, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at.
Factsheets, Unterstützer, Videos, Fotos, Energiespartipps und Informationen zur LED-Aktion auf www.earthhour.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF warnt: Viele Flüsse gehen mit Niedrigwasser in den Hochsommer
An rund 85 Prozent der Pegel lagen die Juni-Abflüsse unter dem langjährigen Mittel – Hohe Wassertemperaturen verschärfen Lage für Fische und Gewässerlebensräume
WWF warnt vor Tabubruch im Lech-Schutzgebiet
Wasser aus intaktem Namloserbach im Natura-2000-Gebiet soll großteils abgeleitet werden – WWF sieht Genehmigungsfähigkeit höchst fraglich und fordert E-Werke Reutte zum Abbruch der Planungen auf
Tiwag-Gehälter: WWF fordert neue Strategie für Landeskonzern
Debatte über millionenschwere Vorstandsbezüge zeigt großen Reformbedarf bei Transparenz, Gemeinwohl und Naturverträglichkeit
Invasive Arten im Mittelmeer: WWF warnt vor Folgen für Artenvielfalt, Fischerei und Tourismus
Hasenkopf-Kugelfisch, Rotfeuerfisch, blaue Schwimmkrabbe & Co. bedrohen Mittelmeer-Lebensraum – WWF fordert: Natürliche Feinde wie Haie, Rochen und Oktopusse besser schützen; Überfischung stoppen; Meeresschutz ausweiten
WWF-Analyse: Untere Lobau fehlt im Renaturierungsatlas für Gewässer
Ausgerechnet eines der wichtigsten Sanierungsgebiete im Nationalpark Donau-Auen ist bisher nicht ausgewiesen – WWF sieht kritische Lücke und fordert Nachmeldung durch Wien und Niederösterreich beim Umweltministerium
Rekordtemperaturen, Massentourismus, Überfischung: WWF fordert 5-Punkte-Schutzpaket für das Mittelmeer
Umweltschutzorganisation macht auf dramatischen Zustand des Mittelmeers aufmerksam – Konkrete Maßnahmen gegen Plastikverschmutzung, Überfischung, intensive Schifffahrt und Artensterben gefordert
Hitzewelle: Stark gefährdete Huchen in der Pielach verendet
Fotobelege aus Wasserkraft-Restwasserstrecken – WWF fordert akute Wasserabgabe, Schutzprogramm und rasche Renaturierung der letzten Huchenflüsse
WWF-Analyse stellt Tiroler Abschuss von Forschungswolf infrage
Auswertung der Standortdaten zeigt unauffällig wandernden Wolf abseits von Ortschaften – Forschungsleiter kritisiert Vorgehen der Behörden – WWF fordert volle Aufklärung durch Landesregierung













