Neue Studie bestätigt positive Effekte von Biberdämmen: Durch Biber geschaffene Feuchtgebiete speichern große Mengen an Kohlenstoff – WWF fordert mehr Raum für den Biber
Generation Earth bei LH-Stv. Ingrid Felipe: WWF-Jugend fordert stärkeren Gletscherschutz vom Land Tirol
Innsbruck. In einem persönlichen Gespräch mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe fordern junge Aktivistinnen und Aktivisten des WWF-Jugendnetzwerks Generation Earth mehr Engagement für den Schutz der Gletscher. Dabei überreichten die Jugendlichen ein Erinnerungsfoto der unberührten Gletscherlandschaft des Linken Fernerkogels mit der Aufforderung, die Zerstörung der Gletscher im Namen des Skitourismus zu stoppen. „Wir als junge Generation haben Hoffnung und kämpfen für unsere Zukunft! Wir sind bereit und entschlossen, unseren Beitrag für echten Wandel zu leisten. Wir bitten und fordern Sie auf, unsere Gletscher, unser Wasser, besser zu schützen“, appelliert Florian Wieser von Generation Earth, an die Tiroler Landesregierung. „Denn wenn die Politik jetzt nicht entschlossen handelt, wird unser ewiges Eis, das uns seit jeher mit Trinkwasser versorgt, schon bald Geschichte sein und die junge Generation dafür einen hohen Preis bezahlen“, warnt Florian Wieser.
Angesichts der geplanten massiven Eingriffe in die Gletscherlandschaft des Linken Fernerkogels organisierte eine Gruppe junger Aktivistinnen und Aktivisten eine Plakataktion direkt im betroffenen Projektgebiet. Das an LH-Stv. Felipe am Mittwoch, 25. September, überreichte Foto der Aktion soll als Mahnung für besseren Gletscherschutz dienen. „Wir sind dankbar, dass sich die Landeshauptmann-Stellvertreterin für uns Zeit genommen hat und hoffen, dass sie mit Blick auf unser Aktionsfoto, immer wieder daran erinnert wird, sich für einen wirksamen Schutz unserer Naturjuwele stark zu machen“, sagt Florian Wieser.
Nur mehr sieben Prozent der Staatsfläche Österreichs sind heute noch ursprünglich und frei von Straßen und technischer Infrastruktur. Diese meist hochalpinen Gebiete sind wichtige Rückzugsräume für die Natur und zugleich Erholungsräume für den Menschen. Zusätzlich übt die Klimakrise großen Druck auf die alpinen Gletscher aus.
Mit einem persönlichen Brief, adressiert an Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler und Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe, fordert das WWF-Jugendnetzwerk Generation Earth mehr Einsatz für den Schutz der Tiroler Gletscher. Die jugendlichen Aktivistinnen und Aktivisten stellen sich geschlossen gegen die geplante Gletscherverbindung Pitztal-Ötztal und fordern vom Land Tirol den sofortigen Projektstopp.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Besserer Schutz für wandernde Tierarten
Tiere wie die grüne Meeresschildkröte, die Schneeeule und der Große Hammerhai werden zukünftig besser geschützt. Die Entscheidung fiel auf der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten.
WWF an Bundesregierung: Verzicht auf Energiesparen verschärft Energiekrise
Anhaltendes Verweigern wirksamer Energiespar-Maßnahmen und Kampagnen erhöht Risiko von Versorgungsengpässen – Umdenken der Politik gefordert
Neue WWF-Umfrage zeigt große Unterstützung für Renaturierung in Österreich
76 Prozent halten Renaturierungsmaßnahmen für wichtig – Mehrheit fordert Kanzler-Einsatz für Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Bauarbeiten für Lobau-Autobahn gestartet – WWF kritisiert sündteuren Irrweg
Umweltrisiken und Milliardenkosten sprechen eindeutig gegen neue S1-Autobahn – WWF fordert Ausbau des öffentlichen Verkehrs und flächensparende Raumplanung
Drama um Buckelwal „Timmy“: WWF warnt vor steigenden Gefahren für Wale weltweit
Wachsender Unterwasserlärm, Schiffsverkehr und Folgen der Klimakrise bringen Wale weltweit unter Druck – WWF fordert verstärkten Schutz, um Risiko für Strandungen zu reduzieren
WWF und VCÖ: Rund 17.000 Hasen jährlich Opfer des Straßenverkehrs
Straßennetz wird zur tödlichen Falle – Zerschneidung der Lebensräume nimmt zu – WWF und VCÖ fordern Stopp der Naturzerstörung
WWF-Erfolg: Comeback der Spitzmaulnashörner in Südafrika
Hoffnung für eine stark bedrohte Art: Durch Schutzmaßnahmen leben wieder 6.487 Spitzmaulnashörner in Südafrika. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr.
WWF: Neues Gesetz bedroht Österreichs letzte intakte Flüsse
Naturschutzorganisation warnt vor „Freibrief für Flussverbauung“ durch EABG – Geplantes Aufweichen des Gewässerschutzes geht weit über EU-Vorgaben hinaus – WWF fordert deutliche Verbesserungen













