Umweltprüfbericht kritisiert fehlende Verbindlichkeit, unklare Zuständigkeiten und umweltschädliche Fehlanreize – Ausbau von Schutzgebieten und bessere Naturschutz-Finanzierung empfohlen – OECD warnt vor Bodenversiegelung und Verfehlen der Klimaziele
Good News: Bartgeier-Nachwuchs im Nationalpark Hohe Tauern
Im Nationalpark Hohe Tauern gibt es gute Nachrichten von den Bartgeiern: Zum ersten Mal seit der Wiederansiedlung haben dort alle 6 Bartgeier-Paare mit der Brut begonnen. 4 Jungvögel schlüpften schon Anfang März, ein weiterer könnte demnächst folgen. Einen solchen Bruterfolg hat es im Schutzgebiet bisher noch nie gegeben, teilte der Nationalpark mit.
Der Bartgeier-Nachwuchs im Dorfertal bei Prägraten ist sogar der erste seit 100 Jahren im Osttiroler Nationalparkanteil. Zu den erfolgreichen Paaren zählt auch eines aus dem Krumltal, das bereits zum neunten Mal gebrütet hat. Das über 35 Jahre alte Weibchen gilt als die „Grande Dame der Bartgeier“, denn sie ist der älteste Brutvogel der Alpen.
Bartgeier sind monogam und ein Paar bleibt meist ein Leben lang zusammen. Meist überlebt nur ein Jungvogel pro Pärchen – diese langsame Vermehrung und gezielte Abschüsse brachten die Tiere an den Rand der Ausrottung. Das erste internationale Projekt zum Schutz der Bartgeier startete 1978 mit Unterstützung des WWF. In Österreich wurden seit 1986 im Nationalpark Hohe Tauern insgesamt 116 Bartgeier ausgewildert.
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