In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Good News: Iberische Luchse weniger gefährdet
Iberische Luchse sind sehr selten – sie leben nur mehr in kleinen Teilen Spaniens und Portugals. Doch es gibt gute Nachrichten: Bei der letzten Zählung konnten in den beiden Ländern 2021 Iberische Luchse nachgewiesen werden. Das sind 21% mehr als bei der Zählung im Jahr 2022! Die Art wurde nun von der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN in die Kategorie „Gefährdet“ herabgestuft.
Zuvor galt der Iberische Luchs als „Stark gefährdet“ – das bedeutet, dass die Art in freier Wildbahn ein sehr hohes Risiko hat auszusterben. Der Iberische Luchs ist damit die erste Art, die in nur 21 Jahren zwei Bedrohungskategorien auf der Liste hinaufklettert. Denn damals fiel er sogar in die Kategorie „vom Aussterben bedroht“.
Dieser Erfolg ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit. Denn dass der Iberische Luchs nun weniger gefährdet ist, liegt vor allem an der gemeinsamen Arbeit von 21 Organisationen, zu denen auch der WWF gehört. Seit 2002 setzen wir uns mit Feldinitiativen und einem Zuchtprogramm für die Erholung der iberischen Luchspopulation ein.
Doch trotz der großartigen Nachrichten bleibt der Iberische Luchs gefährdet. Ihn bedroht die illegale Jagd. Außerdem werden die Tiere immer wieder von Autos überfahren. Zudem findet der Iberische Luchs immer weniger zu fressen. Seine Hauptnahrungsquelle ist das Europäische Kaninchen, das derzeit mit einem Rückgang seiner Population um 70% vom Aussterben bedroht ist. Deshalb konzentrieren sich die Maßnahmen zur Erhaltung der Iberischen Luchse auch auf die Vermehrung der Kaninchen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus













