Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Good News: Slowenien stoppt Kraftwerkspläne an der Mur
Jahrelang hat sich der WWF in Slowenien für den Schutz der Mur eingesetzt, jetzt freuen wir uns über einen bahnbrechenden Erfolg: Die slowenische Regierung hat die Bewilligung für 8 geplante Wasserkraftwerke an der Grenze zur Steiermark endgültig widerrufen. Damit setzt sie den Schutz der frei fließenden Mur als Teil des UNESCO-5-Länder-Biosphärenparks Mur-Drau-Donau konsequent fort.
Der WWF hatte die Kraftwerkspläne gemeinsam mit slowenischen Partnern bekämpft, allen voran MojaMura und die Gesellschaft für einheimische Fische Sloweniens. Das Aus für die Kraftwerkspläne wird am 14. Februar rechtskräftig. Damit ist der Weg frei für eine rasche und ambitionierte Renaturierung der Mur im Rahmen des künftigen EU-Wiederherstellungsplans.
Die Mur–Auen in Österreich sind als „UNESCO Biosphärenpark Unteres Murtal“ geschützt. Er ist ein zentraler Bestandteil des weltweit ersten grenzüberschreitenden 5-Länder-Biosphärenparks Mur-Drau-Donau. Mur, Drau und Donau bilden eine der letzten wilden Flusslandschaften. Das Gebiet beheimatet eine so große Artenvielfalt wie sonst nirgendwo in Europa und wird auch als „Amazonas Europas“ bezeichnet.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf
WWF-Klimaschutz-Monitor: Schlechte Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko
Analyse nach erstem Jahr der Dreier-Koalition zeigt große Defizite – Bundesregierung verspielt Erreichen der Klimaziele und erzeugt Milliardenrisiken für Budget – WWF fordert Kurskorrektur
Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme












