Folgen der Klimakrise sorgen für Schäden in Millionenhöhe – Umweltschutzorganisation fordert konsequenten Klimaschutz und wirksame Klimawandelanpassung statt reiner Symptombekämpfung
Greenwashing bei EU-Taxonomie: WWF leitet rechtliche Schritte ein
Atomkraft und Erdgas sollen nachhaltige Investitionen sein? Im Kriterienkatalog der EU, der Klima-Taxonomie, wird das zumindest so behauptet. Das lassen wir als WWF nicht so stehen: Mit drei anderen NGOs haben wir rechtliche Schritte gegen das Greenwashing von fossilem Gas eingeleitet. Zuvor gab es bereits einen Veto-Versuch gegen die Aufnahme von Atomkraft und Erdgas, der aber im Juli im EU-Parlament gescheitert ist. Österreich hat bereits angekündigt gegen die Aufnahme der Hochrisikotechnologie Atomkraft in die Taxonomie zu klagen. Das ist gut und wichtig, greift aber zu kurz:
Denn fossiles Gas ist mindestens so klimaschädlich wie Kohle. Außerdem ist es teuer und gerade in Zeiten der Energie- und Klimakrise alles andere als eine nachhaltige Option. Die Ergänzung, durch die fossiles Gas im Kriterienkatalog für nachhaltige Investitionen aufgenommen wurde, muss wieder aufgehoben werden. Falls das nicht passieren sollte, können wir uns mit den anderen NGOs an den Europäischen Gerichtshof wenden.
Nur dann, wenn Gas und Atomkraft nicht mehr Teil der EU-Taxonomie sind, kann dieser wieder zum Goldstandard für grüne Finanzen werden. Denn eigentlich ist der Kriterienkatalog eine gute Idee – aber er muss wissenschaftsbasiert und glaubwürdig bleiben.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Elefanten in der Klimakrise: WWF warnt vor “gefährlichem Cocktail” für Dickhäuter
Dürre, Hitze und extreme Niederschläge verändern den Lebensraum von Elefanten massiv – Suche nach Wasser und Futter zunehmend erschwert – WWF fordert verstärkte Schutzmaßnahmen
Ein Drittel des Tiroler Wolfsbestandes abgeschossen: WWF kritisiert Management des Landes scharf
2026 bereits zehn Wölfe in Tirol getötet – Naturschutzorganisation fordert Ende von Abschüssen als Standardlösung: „Wild sein ist kein Verbrechen“
Fischkonsum im Urlaub: WWF warnt vor Importware und verstecktem Haifisch-Fleisch
Fischgerichte auf Touristenmenüs und Märkten häufig aus Asien und Lateinamerika importiert oder unter irreführenden Namen angeboten – WWF fordert mehr Transparenz und ruft zur Vorsicht beim Fischkonsum auf
Klimakrise offenbart Grenzen der Wasserkraft: WWF fordert vielfältigen Energiemix statt weiterer Flussverbauung
Trockenheit bremst Stromproduktion – Energieversorgung muss klimafit und naturverträglich werden – WWF fordert Energiesparen und Vielfalt beim Ausbau Erneuerbarer Energien
WWF fordert Schutzpaket für heimische Flüsse: Flusspegel auf bisher tiefstem Stand
Juli-Abflüsse an 90 Prozent der Pegel-Messstellen sehr niedrig – Burgenland, Vorarlberg und Niederösterreich besonders betroffen – WWF fordert mehr Gewässerschutz und Renaturierung
Toni Innauer wirbt für den Lech als „Fluss des Jahres“
Tiroler Wildfluss steht beim österreichweiten WWF-Voting zur Wahl – Olympiasieger mobilisiert für den Schutz der letzten naturnahen Flusslandschaften
Klimakrise als Brandbeschleuniger: WWF fordert mehr Tempo bei Waldumbau
Klimakrise erhöht Waldbrandgefahr in Österreich dramatisch – Monokulturen besonders anfällig – WWF fordert Stärkung der Wasserspeicher-Funktion naturnaher Wälder durch “Schwammwald-Offensive”
Good News: Nashorn-Wilderei in Namibia geht zurück
In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.













