Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Hansi Hinterseer unterstützt WWF: Für Vielfalt und Leben "Am Grünen Inn"
Wien, Innsbruck, am 1. Juli 2009 – Als Partner des ORF im Rahmen der Auftaktshow der neuen Sendereihe von Hansi Hinterseer begleitete der WWF den Publikumsliebling bei den Dreharbeiten. In der Show "Am Grünen Inn" (Ausstrahlung: 4. 7. / 20.15 Uhr ORF 2) zeigt Hansi seinen Fans die Schönheiten des Tiroler Landesflusses, darunter die Rietzer Inn-Auen. Dazu Hansi: "Wenn die Leute durch meine Sendungen ein Gespür für die Natur bekommen, freut mich das. Dass sie erkennen, wie wichtig es ist, diese zu schützen und dass jeder einzelne darüber nachdenkt, was er selber dazu beitragen kann." Das Sonderschutzgebiet der Rietzer und Mieminger Inn-Auen ist nicht nur ein Schauplatz der aktuellen Hansi-Show, sondern auch umstrittener Standort eines geplanten Wasserkraftwerkes, das bei der Tiroler Gemeinde Telfs errichtet werden soll.
WWF-Ehrenpräsident Helmut Pechlaner pflichtet Hansi bei: "Ich freue mich sehr, dass die Schönheit und der Erhalt unseres Tiroler Inn im Mittelpunkt der ersten Sendung stehen!" Mit ihrem Wasserfall, den Schotterinseln und sandigen flachen Ufern seien die Rietzer Auen ein ganz besonders reizvoller Abschnitt des ansonsten stark genutzten Flusses. "Gerade dort, wo der Fluss noch lebendig ist, wie in den wunderschönen Rietzer Auen, dürfen wir nicht zulassen, dass unser Inn der kurzfristigen Energiegewinnung geopfert wird!", erklärt Pechlaner. Er appelliert an die Tiroler Landesregierung, gegen die Zerstörung einer der letzten Auwaldreste am Inn durch das Kraftwerk Telfs einzutreten.
Der WWF tritt nicht generell gegen die Nutzung der Wasserkraft auf. Pechlaner betont jedoch, dass Kraftwerke immer mit einer massiven Verschlechterung der betroffenen Flusslandschaft einhergehen. "Gerade weil nur noch ein Fünftel von Österreichs Fließgewässern intakt ist, braucht es Botschafter wie Hansi, die uns die Kostbarkeit der alpinen Flusslandschaften wieder ins Bewusstsein rufen", unterstreicht Pechlaner.
Auch WWF-Flussbotschafter und Skispringerlegende Toni Innauer war mit dabei, als Hansi in der Show ein WWF-Auwald-Camp besuchte. "Wenn man sieht, mit welchem Feuereifer die Kinder beim Naturforschen am Werk sind, dann wünscht man sich, dass diese letzten gesunden Flusslebensräume für die kommenden Generationen erhalten werden", so der begeisterte Fliegenfischer Innauer.
Österreichs Flüsse sind zwar großteils sauber, aber struktur- und artenarm. Nur noch wenige naturnahe Flussabschnitte mit intakten Auen sind erhalten geblieben, an denen sich seltene Vogelarten wie Flussuferläufer und Flussregenpfeifer wohl fühlen, und Fische wie Huchen und Äsche, oder Säugetiere wie die Fledermaus Heimat finden. Zu diesen Relikten alpiner Flusslandschaften Tirols zählt das Sonderschutzgebiet der Rietzer und Mieminger Inn-Auen bei Telfs.
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, WWF-Pressesprecherin, Tel.: +43 1 48817 250
Nicole Schreyer, WWF-Alpenprogrammleiterin, Tel. +43 512 573534 25
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