Grausame Geier-Vergiftung im Lesachtal muss Konsequenzen haben – Verbotenes Nervengift für 90 Prozent aller nachgewiesenen Wildtier-Vergiftungen verantwortlich – Seit Jahrzehnten verboten, aber bis heute eingesetzt
Klimafreundlicher Genuss mit GOURMET – 12.500 Euro Spende für WWF zur Rettung der österreichischen Flüsse
Presseaussendung
Wien, 23. März 2017 – Die Natur- und Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) Österreich und GOURMET setzen sich gemeinsam für eine klimafreundliche Ernährung ein. Wie gut Klimaschutz schmeckt – davon konnten sich im vergangenen Herbst die Mittagsgäste in rund 2.000 Unternehmen überzeugen. 17 klimafreundliche Gerichte wurden dafür gemeinsam von den Umwelt- und ErnährungsexpertInnen nach strengen Kriterien entwickelt. Für jedes klimafreundliche Mittagsgericht hat GOURMET außerdem 20 Cent zur Rettung der österreichischen Flüsse gespendet. Dabei ist die beachtliche Summe von 12.500,- Euro für das WWF-Flussprogramm zusammengekommen.
„Wir freuen uns, für unsere Gäste einen zusätzlichen Anreiz geschaffen zu haben, sich gesund und klimafreundlich zu ernähren. Und gleichzeitig mit einer Spende zur Erhaltung unser einzigartigen Flusslandschaften beitragen zu können. Denn wir wollen unsere natürlichen Ressourcen für unsere Kinder erhalten. Wir sind auch überzeugt davon, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Mensch, Umwelt und Natur, Voraussetzung für den dauerhaften Erfolg jedes Unternehmens ist“, betont Herbert Fuchs, Geschäftsführer von GOURMET, bei der Spendenübergabe an die Geschäftsführerin des WWF Österreich, Andrea Johanides.
„Nur mehr 14 Prozent der heimischen Flüsse sind ökologisch intakt. Aber nur gesunde Flüsse können ihre wichtige Aufgabe für den Hochwasserschutz, das Grundwasser und als Lebens- und Erholungsraum für Menschen und Tiere erfüllen“, erklärt Andrea Johanides, Geschäftsführerin von WWF Österreich. „Mit GOURMET haben wir einen Partner gefunden, der seine Kunden für Klimaschutz und Nachhaltigkeit sensibilisiert und sich gleichzeitig für eine klimafreundliche Ernährung einsetzt. Denn jede und jeder kann dazu beitragen, den persönlichen CO2-Fußabdruck seiner Ernährung durch den verstärkten Konsum von biologischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln und kleinere Portionen an tierischen Produkten zu verringern.“
Klimafreundlich kochen
Ziel der Kooperation zwischen dem WWF und GOURMET ist es, in Kindergärten, Schulen und Unternehmen für klimafreundliches Essen zu begeistern und über die Klimarelevanz der Ernährung zu informieren. Bei den Rezepturen, erkennbar an dem Partnerlogo wird besonders auf die Saisonalität der Lebensmittel, sowie deren Herkunft und der Art der Produktion geachtet. Ein weiterer Schwerpunkt der diesjährigen Kooperation liegt auf dem Dialog mit Schulen, wo über das gemeinsame Kochen, nachhaltige Speisepläne bis hin zu kindgerechten Tipps zum Thema Klimaschutz das Bewusstsein für gesunde, klimafreundliche Ernährung gestärkt wird.
BIO, regional und saisonal
GOURMET legt seit langem besonderes Augenmerk auf die Verwendung von heimischen und regionalen Zutaten. „Als BIO Pionier beziehen wir bereits seit 20 Jahren viele unserer Lebensmittel in BIO-Qualität. Durch saisonales Obst und Gemüse aus Österreich, vermeiden wir zudem lange Transportwege und stärken den österreichischen Markt“, betont Fuchs die Wichtigkeit der Qualität und Herkunft der Zutaten für unsere Speisen.
Über den WWF
Der Verein World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und profiliertesten Natur- und Umweltschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn über fünf Millionen Förderer. Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Das Ziel des WWF ist es daher, die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren, die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben und Umweltverschmutzung und die Verschwendung von Naturgütern zu verhindern.
GOURMET: Österreichs Marktführer bei Menü-, Catering- und Gastronomieservices
GOURMET kocht für Kindergärten, Schulen, Unternehmen, Senioreneinrichtungen, den Einzelhandel sowie für Gäste bei Events und führt Top Gastronomiebetriebe. Als österreichisches Unternehmen legt GOURMET besonderen Wert auf hochwertige, heimische Zutaten, Regionalität und Saisonalität, BIO und Nachhaltigkeit. Eigene Umweltteams arbeiten konsequent am Umwelt- und Klimaschutz. GOURMET wird dafür laufend ausgezeichnet, u.a. als ÖkoBusinessPlan-Betrieb, mit dem Österreichischen Umweltzeichen sowie zuletzt mit der Nominierung für den Umweltpreis der Stadt Wien. Mehr dazu unter www.gourmet.at/nachhaltigkeit. GOURMET ist ein Tochterunternehmen der VIVATIS Holding AG.
Rückfragehinweis:
Theresa Gral, WWF Pressesprecherin, Tel.: +43 1 48817 216, E-Mail: theresa.gral@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Anhaltende Hitzewelle belastet Wildtiere
Hitze und Trockenheit setzen Amphibien, Jungvögeln und Schmetterlingen besonders zu – WWF fordert mehr Wasserrückhalt und gibt Tipps, um Wildtieren zu helfen
llegaler Tigerhandel: Neuer Report zeigt Schwächen in Südostasiens Justizsystemen
WWF, GuArdean und TRAFFIC analysieren Strafverfolgung in sieben Tiger-Verbreitungsstaaten – Drahtzieher und Geldgeber werden bisher zu selten belangt – WWF fordert verstärkte Kontrollen und internationale Zusammenarbeit
Italienischer Top-Experte kritisiert Tiroler Wolfsabschuss: WWF fordert lückenlose Aufklärung
Zoologe Marco Apollonio bezeichnet Abschuss von Forschungswolf Mirco als „dumm und unnötig“ – WWF verlangt vollständige und transparente Aufklärung durch die Tiroler Landesregierung.
WWF-Erfolg: Mehr Wasser für den Mühlbach
Mehr Wasser, mehr Artenvielfalt: Dank der erfolgreich umgesetzten Maßnahme an der Grenzmur führt der Mühlbach heute mehr als doppelt so viel Wasser wie früher.
Forschungswolf getötet – WWF kritisiert überzogene Abschusspolitik in Tirol
Artenschutzorganisation fordert Kurskorrektur im Wolfsmanagement – Besenderte Wölfe liefern wertvolle Daten für Herdenschutz und Prävention – Italien forscht, Österreich schießt ab
Kampf gegen Plastikmüll: WWF weitert Offensive gegen Geisternetze im Mittelmeer aus
Plastikkrise im Mittelmeer spitzt sich zu – Bereits vier Tonnen alte Fischereisausrüstung geborgen – Neue Tauchausbildung soll Bergungsmenge bis Jahresende verdoppeln – Ausweitung von Meeresschutzgebieten gefordert
WWF: Portugal investiert groß in Renaturierung, Österreich soll nachziehen
Portugal will 500 Millionen Euro jährlich in Wiederherstellung der Natur investieren – Gemessen an der stärkeren Wirtschaftskraft wären das in Österreich rund 840 Millionen Euro pro Jahr – WWF fordert rasche Vorlage des gesamten Renaturierungsplans von Bund und Ländern
WWF kritisiert lückenhaftes Umweltbudget
Umweltschutzorganisation warnt vor fehlenden Mitteln für Renaturierung und Gewässerschutz – Weniger Klimaschutz, mehr fossile Anreize













