In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Massive Gefahr für Osttirols Naturjuwele: Umweltverbände bringen Rechtsmittel gegen Kraftwerk Tauernbach-Gruben ein
Alpenverein, WWF und der Verein Erholungslandschaft Osttirol (VEO) warnen vor enormen ökologischen und wirtschaftlichen Schäden durch das geplante Wasserkraftprojekt Tauernbach-Gruben in Osttirol. Die zunehmende Flussverbauung der Isel-Zubringer stellt eine Bedrohung für das gesamt Osttiroler Gletscherflusssystem dar.
Nach der Genehmigung für das Kraftwerk Schwarzach und Lesachbach soll mit dem Tauernbach nun auch der Hauptzubringerfluss der geschützten Isel ausgeleitet werden. Im Rahmen einer Pressekonferenz decken Alpenverein, WWF und der Verein Erholungslandschaft Osttirol (VEO) mehrere Ungereimtheiten im Bescheid der Umweltverträglichkeitsprüfung zum Projekt „Kraftwerk Tauernbach-Gruben“ auf. Dabei wird deutlich, warum das Projekt die regionale Wirtschaft, den Tourismus und wertvolle Naturräume schädigt, stromwirtschaftlich fragwürdig ist und ernstzunehmende Gefahrenquellen für Mensch und Natur bedeutet, etwa durch Muren- und Hangrutschungen.
MedienvertreterInnen sind herzlich zur Pressekonferenz „Massive Gefahr für Osttirols Naturjuwele“ eingeladen:
Datum & Uhrzeit: Dienstag, 25. Juni 2019, 10:30 Uhr
Ort: Hotel Gasthof Hinteregger, Hintermarkt 4, A-9971 Matrei i. Osttirol
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zu Verfügung:
- Reinhold Bacher, Alpenverein Matrei in Osttirol, Naturschutzreferent
- Gerhard Egger, WWF Österreich, Gewässerschutzexperte
- Wolfgang Retter, Obmann Verein Erholungslandschaft Osttirol
Rückfragehinweis:
Peter Neuner
Pressestelle Alpenverein
0512/59547-39,
presse@alpenverein.at
Vincent Sufiyan
WWF-Pressesprecher
0676 834 88 308
Vincent.sufiyan@wwf.at
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