Artenschutzkonferenz CITES startet am 24.11. in Usbekistan – WWF fordert besseren Schutz für Haie, Rochen, Aale, Galapagos-Echsen und warnt vor Aufweichung der Handelsbeschränkungen mit Elfenbein und Nashorn-Horn
Tennisstar Andy Murray mit animalischem Liebesbeweis
Presseaussendung WWF
London, 19. März 2015 – Andy Murray, Tennis-Olympiasieger und Wimbledon-Gewinner, hat einen WWF-Artenschutzspürhund nach seiner Verlobten Kim Sears benannt und ihr damit ein einzigartiges Geschenk gemacht. Wie bei dem Sportler und seiner Freundin ist Hund Sears im Team mit Murray unterwegs, einem nach dem Tennisstar benannten Artenschutzspürhund. Die Partner mit den kalten Schnauzen sind Teil des Chitwan Artenschutzspürhund-Programms in Nepal, das vom WWF unterstützt wird und Wilderei und illegalen Artenhandel bekämpft.
Das Tennis-As und WWF-Botschafter unterstützt seit November 2014 den Kampf der Umweltschutzorganisation gegen Wilderei und illegalen Artenhandel. Besonders stark gewildert werden derzeit z.B. Elefanten, Nashörner, Tiger oder andere bedrohte Arten. Dabei will Andy Murray vor allem der Artenschutzspürhund-Initiative in Nepal zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen, die Spürhunde ausbildet und einsetzt, um im und um den Chitwan Nationalpark Wilderei zu verfolgen. Im vergangenen Jahr hatte der WWF einen der Welpen im Spürhundeteam nach dem Tennisspieler benannt, um ihm für seine Unterstützung zu danken.
Ende dieses Monats findet in Botswana eine Internationale Konferenz gegen Wilderei und illegalen Wildtierhandel statt. Auch der Einsatz von Artenschutzspürhunden gilt als erfolgreiches Instrument im Kampf gegen Wilderer. „Ich freue mich, dass ich für den Partner meines Namensvetters jetzt einen Namen aussuchen durfte. Hunde lieben Geselligkeit und gemeinsam sind sie hoffentlich besonders stark, um Wilderei zu bekämpfen und Schmugglern das Handwerk zu legen“, sagt Andy Murray.
Die beiden Hunde haben vor ihrem Einsatz ein Spezialtraining in Indien absolviert, wo sie gelernt haben, Wilderei-Beweise zu erschnüffeln und Fährten von Schmugglern zu verfolgen. Jetzt leben Murray und Sears im Chitwan National Park mit ihren Hundeführern.
Volker Homes, Artenschutzexperte beim WWF Deutschland sagt: „Wir freuen uns, dass ein so bekannter Sportler wie Andy Murray sich mit dem WWF gegen Wilderei und illegalen Artenhandel einsetzt, denn durch seine Stimme können wir noch deutlich mehr Menschen erreichen und über Wilderei informieren.“
Die Kasane Konferenz zu illegalem Wildtierhandel und Wilderei findet am 25. März in der gleichnamigen Stadt in Botswana statt. Sie ist die Fortsetzung der Londoner Konferenz, an der im vergangenen Jahr 41 hochrangige Regierungsvertreter wie die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie Prinz Charles und Prinz William teilnahmen. In Kasane sollen Fortschritte evaluiert und die Staaten motiviert werden, um noch wirksamer für die Austrocknung des illegalen Wildtierhandels zu kämpfen, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu verbessern, die Strafverfolgung zu stärken und Konzepte gegen die illegale Nachfrage gegen die bedrohten Arten vor allem in Asien zu entwickeln.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231 oder 0676-83488231; E-Mail: franko.petri@wwf.at;
Fotogalerie, Passwort: murr4ys34rs2015 oder unter https://www.wetransfer.com/downloads/e3711cf62d1923e0a7e60126217c7c2e20150316104208/b10513.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Neues Schutzgebiet in Bolivien
In Bolivien wurde ein wichtiges Ökosystem offiziell unter Schutz gestellt: Monte Carmelo. Das neue Schutzgebiet schließt eine wichtige Lücke im südamerikanischen Naturschutz – und sichert den Lebensraum des Jaguars.
Bodenversiegelung statt Klimaschutz: WWF kritisiert Hanke-Kurs in der Verkehrspolitik
Verkehrsminister ignoriert massive Umweltfolgen der geplanten Schnellstraßen-Projekte – Insbesondere Lobau-Autobahn ist gefährlicher Irrweg
COP30: WWF fordert Klima- und Naturschutz-Offensive
Zehn Jahre nach Paris muss Politik endlich liefern – Weltweiter Kraftakt notwendig, um 1,5-Grad-Ziel doch noch zu schaffen
WWF-Erfolg: Scheue Pallaskatze im indischen Himalaja entdeckt
Im indischen Hochgebirge ist WWF-Forscher:innen eine spektakuläre Entdeckung gelungen: Erstmals konnten sie dort die scheue Pallaskatze fotografieren. Außerdem verzeichneten sie neue Rekorde zu Wildkatzen in dem Gebiet.
WWF: Neues EU-Klimaziel 2040 wird durch Tricks und Klauseln ausgehöhlt
Umweltorganisation kritisiert „faulen Kompromiss“ der Politik – Wirksamer Klima- und Naturschutz in Europa anstelle teurer Schlupflöcher und Scheinlösungen
Neuer Report: WWF alarmiert über illegalen Handel mit asiatischen Großkatzen
Zunehmender Handel mit geschützten Arten im Internet – WWF warnt vor kriminellen Verflechtungen bis nach Europa und fordert bessere internationale Zusammenarbeit
WWF entdeckt extrem scheue Pallaskatze auf fast 5.000 Metern Höhe
Spektakuläre Entdeckung: WWF fotografiert erstmals eine Pallaskatze im indischen Hochgebirge – Neue Rekorde zu weiteren Wildkatzen in der Region – Besserer Schutz der Artenvielfalt des Himalajas gefordert
WWF-Studie: 190 Hektar neue Moorflächen in Österreichs Alpenraum bestätigt
Rund 90 Prozent der neu bestätigten Moore in keinem guten Zustand – WWF fordert Analyse weiterer Potenzialflächen und Moor-Renaturierung












