Anhaltende Überhitzung von Flüssen gefährdet seltene rosa Flussdelfine – Klimakrise als Ursache für “thermische Fallen” von bis zu 41 Grad Celsius – WWF fordert besseren Schutz von Flüssen
Good News: WWF unterstützt italienisches Luchsprojekt
Früher Abend in einem abgelegenen Teil des italienischen Tarvisio-Waldes: Die Türen einer Transportbox öffnen sich. Für den Luchs, der die Box verlässt, sind es nun die ersten Schritte in seiner neuen Heimat.
Gleich zwei Luchsdamen wurden nun auf diese Art in den Julischen Alpen ausgewildert: Ein junges Luchsweibchen wurde am Donnerstag freigelassen, am Freitag folgte ein sechsjähriges Weibchen. In der Region muss der Luchsbestand gestützt werden, denn im italienischen Teil der Julischen Alpen ist die kleine verbliebene Population in den letzten 15 Jahren wieder zusammengebrochen.
Das Auswilderungsprojekt „ULyCA2“ hat nun ein Ziel: Eine Liebesgeschichte, die keine Landesgrenzen kennt. Denn nur 30 Kilometer entfernt von jenem italienischen Ort, an dem die Luchsdamen freigelassen wurden, lebt eine wiederangesiedelte Luchspopulation in den slowenischen Alpen. Slowenische und italienische Luchse sollen sich jetzt im Grenzgebiet näherkommen. Das soll dafür sorgen, dass eine neue Population entstehen kann. Somit wäre die stark gefährdete Art in Europa wieder besser vernetzt. Die Umsiedelung ist also ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Luchses im gesamten Alpenraum und damit auch in Österreich.
Insgesamt sollen bis zu fünf Luchse ausgewildert werden. Der WWF unterstützt das Auswilderungsprojekt, an dem viele Stellen gemeinsam arbeiten. Umgesetzt wird es unter anderem von den italienischen Behörden, der italienischen Forstpolizei, dem Luchsprojekt Italien und der Universität Turin. Die beiden bereits ausgewilderten Weibchen stammen aus der Schweiz und wurden im Februar eingefangen, um sie in ihre neue Heimat zu bringen. Zwei weitere Luchse, ein Weibchen und ein Männchen aus den rumänischen Karpaten, werden ebenso in den Julischen Alpen freigelassen.
Hier kannst du die Geschichte von Luchs Norik und seiner Auswilderung im Nationalpark Kalkalpen lesen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Statusbericht Wolf: 121 Wölfe in Österreich nachgewiesen, weniger Rudel, kaum Nachwuchs
Neuer Bericht des Österreichzentrums: Rückgang auf acht Wolfsrudel im Vorjahr, nur wenige Welpen, Rekordzahl an Abschüssen – WWF fordert mehr Herdenschutz
Brutsaison am Inn: WWF und BirdLife appellieren für mehr Rücksicht auf seltene Kiesbrüter
Gefährdete Vogelarten brüten am Inn – Steigende Bestände bei Flussuferläufern geben Hoffnung – Naturschutzorganisationen warnen vor Störungen durch Menschen
Steiermark: WWF kritisiert Frontalangriff auf den Artenschutz
Naturschutzorganisation warnt vor ökologischen Folgen und rechtlichen Problemen – Umdenken der Landesregierung gefordert
Energieeffizienz: Österreich seit sechs Monaten säumig bei EU-Richtlinie, 2030-Ziel wackelt
Stillstand bei Umsetzung verschärft Energiekrise und erhöht Abhängigkeit von Importen – Anhaltende EU-Vertragsverletzung könnte Österreich Millionen kosten – WWF fordert rasches Gegensteuern
Tennis-Star Dominic Thiem engagiert sich für seltene Donau-Störe
Prominente Hilfe für den Artenschutz – Naturschutzorganisation WWF bekommt Unterstützung im Einsatz für die am stärksten bedrohte Tiergruppe der Welt
WWF warnt vor rechtswidriger Wolfsverordnung in Vorarlberg
Naturschutzorganisation kritisiert Begutachtungsentwurf und befürchtet pauschale Abschüsse durch die Hintertür – Forderung nach Überarbeitung und mehr Herdenschutz
Good News: Schon wieder Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark
Gleich zwei Zwillingsgeburten bei den Berggorillas im Virunga-Nationalpark sorgen für Aufsehen. Feldteams konnten bereits beobachten, dass die Tiere innerhalb ihrer Familie einen bemerkenswerten Zusammenhalt zeigen.
WWF: Neue Salzburger Wolfsverordnung widerspricht europäischem Artenschutzrecht
Naturschutzorganisation kritisiert die geplanten anlasslosen Tötungen von Wölfen – Vorgehen gegen geschützte Wildtiere ist in Salzburg völlig überschießend












